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Tone Poem

Charles Lloyd


Nach seinem letztjährigen Livealbum „8: Kindred Spirits“, das anlässlich seines 80. Geburtstags erschien, legt der ungebrochen schöpferische Saxophonist Charles Lloyd jetzt mit „Tone Poem“ ein großartiges neues Studioalbum vor. Aufgenommen hat er es mit seinem Ensemble The Marvels, einem genreübergreifenden Quintett mit Bill Frisell an der Gitarre, Greg Leisz an der Pedal Steel-Gitarre, Reuben Rogers am Bass und Eric Harland am Schlagzeug.

Zu hören sind neun neue, dynamische Instrumental-Tracks, Lloyd-Originale sowie handverlesene Perlen aus den Federn von Ornette Coleman, Thelonious Monk, Leonard Cohen, Gabor Szabo und Bola de Nieve.

Die Doppel-LP-Ausgabe von „Tone Poem“ erscheint - der Albumtitel legt es nah - innerhalb der erfolgreichen audiophilen Tone-Poet-LP-Serie von Blue Note Records, in der üblichen hochwertigen Ausstattung:100% analoge Produktionsschritte vom Erste-Generation-Masterband, Pressung in 180g-Vinyl bei RTI, laminiertes Tip-On-Gatefold-Sleeve und wattierte Innenhüllen.

CD    :   25.-
2 LPs:   69.-
Vö     :   12.3.2021

 

 

Morricone Stories

Stefano di Battista


CD:   25.-
LP :   35.-

 

 

Entendre

Nik Bärtsch


Das erste Soloalbum des Schweizer Pianisten, Komponisten und Konzeptualisten, der vor allem als Leader der Bands Ronin und Mobile bekannt ist. Entendre bietet einen tieferen Einblick in Nik Bärtschs musikalisches Denken. Wie der Albumtitel andeutet, geht es auf Entendre um das Hören als kreativen Prozess, der sich auf die geduldige Entfaltung von Bärtchs modularen, polymetrischen Stücken bezieht, mit der Wachsamkeit für die Dynamik der Berührung, die Freiheit in der ästhetischen Beschränkung findet, dem Fluss der Entwicklung jedes Stücks dient und die Musik gleichzeitig an neue Orte führt.  Aufgenommen im Auditorio Stelio Molo RSI, Lugano, im September 2020, und produziert von Manfred Eicher.
Das Album erscheint zeitgleich mit der Veröffentlichung von Nik Bärtschs Buch “Listening: Music - Movement – Mind” im Verlag Lars Müller Publishing, das die Entwicklung von Niks "ritueller Groove-Musik" und die Philosophie, die ihr zugrunde liegt, nachzeichnet.

CD:   25.-
Vö :   19.3.2021

 

 

This Bitter Earth

Veronica Swift


Veronica Swift überzeugt als eine der unwiderstehlich talentiertesten Jazzsängerinnen ihrer Generation. - DownBeat Veronica Swift hat mit This Bitter Earth einen genialen Liederzyklus erstellt, der sich mit Sexismus, häuslicher Gewalt, Umweltproblemen, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die Gefahren gefälschter Nachrichten befasst. Begleitet von einem Team hervorragender Musiker kuratiert Veronica Swift Material, das verschiedene Genres abdeckt

CD    :   25.-
2 LPs:   45.-
Vö     :   26.3.2021

 

 

Road to the Sun

Pat Metheny; Jason Vieaux, Los Angeles Guitar Quartet


Der Gitarrist und Komponist Pat Metheny hat 20 Grammy Awards in 12 verschiedenen Kategorien gewonnen, darunter Best Rock Instrumental, Best Contemporary Jazz Recording, Best Jazz Instrumental Solo und Best Instrumental Composition. Die Pat Metheny Group gewann sieben aufeinanderfolgende Grammys für sieben aufeinanderfolgende Alben. Auf seinem neuesten Album Road To The Sun überrascht uns Pat Metheny erneut mit seiner scheinbar endlosen Fähigkeit, neue Ausblicke zu gewinnen und dabei den sofort erkennbaren Metheny-Sound beizubehalten. Mit zwei wichtigen neuen Werken, die von fünf der weltweit führenden Gitarristen aufgeführt werden, zeigt Pat Metheny eine neue Möglichkeit auf, Grenzen zwischen Genres zu verwischen und gleichzeitig neue Facetten einer bereits expansiven persönlichen Sprache zu enthüllen. Der Grammy-Gewinner Jason Vieaux, der von NPR als „vielleicht der präziseste und gefühlvollste klassische Gitarrist seiner Generation“ beschrieben wurde, wurde von Metheny für seine Solo-Gitarrensuite Four Paths Of Light mit vier Sätzen gewonnen. Das Herzstück dieses Albums ist Road To The Sun, ein Stück mit sechs Sätzen, interpretiert vom mit einem Grammy ausgezeichneten Los Angeles Guitar Quartet (LAGQ) – Pat Metheny beschreibt sie als „eine der besten Bands der Welt“.

CD    :   25.-
2 LPs:   35.-
Vö     :   5.3.2021

 

 

Touch the Light

Joachim Kühn


„Vielleicht, wenn ich neunzig bin...“ lautete Joachim Kühns Antwort, als Produzent Siggi Loch ihm vor einiger Zeit vorschlug, ein Balladenalbum aufzunehmen. Der heute 76-jährige, international wohl einflussreichste deutsche Jazzer, scheint ja umso kreativer und produktiver zu werden, je älter er wird. „Mich interessiert nur noch meine Musik“, sagt er im fortgeschrittenen Alter gern, und tatsächlich war er damit ausgiebig beschäftigt, als Loch anfragte, zuletzt mit seinem neuen Duo mit dem jungen polnischen Geiger Mateusz Smoczyński und der Hommage an seinen langjährigen Weggefährten Ornette Coleman. Doch die Balladen-Idee wirkte nach und Kühn öffnete sich schließlich dem Thema. Dass er im Corona-Jahr mehr Zeit denn je in seinem Haus auf Ibiza verbrachte, seinem kreativen Rückzugsort, beflügelte die Sache noch: „Hier kann ich mit meinem wundervollen Flügel und meinem DAT-Recorder einfach eine Aufnahme machen, wenn ich will. Wenn das Gefühl kommt, nehme ich einfach auf“, erzählt Kühn.

CD:   25.- / 26.2.2021
LP :   39.- / 26.3.2021

 

 

Imperfect Measures

Michael Formanek;


Mit seiner umfangreichen künstlerischen Biographie zählt Michael Formanek zu den herausragenden Persönlichkeiten des amerikanischen Jazz:
als Komponist, als Bassist in Ensemble, als Bandleader und als Solist. Obwohl der Bass oft im Hintergrund wirkt, schreiben Bassisten Jazzgeschichte. So auch Michael Formanek, der mit «Imperfect Measures» (24 Jahre nach seinem ersten Solo-Album) ein beeindruckendes Solo-Statement abgibt.

Über den kreativen Prozess schreibt Formanek: «Mir wurde klar, dass das Solobassspiel für mich viel näher an einem kompositorischen Prozess ist als an einer Aufführungspraxis… Jede Struktur, die einem Stück innewohnt, entwickelt sich im Moment, als Produkt der Improvisation selbst – so als würde man gleichzeitig eine Strasse bauen und entlangfahren. Die Strasse reicht nur so weit, wie wir in dem Moment sind, also muss man sich voll und ganz auf das einlassen, was in Echtzeit erschaffen und konstruiert wird, damit die Dinge nicht schnell auseinanderfallen.»

Eingebettet ist die begeisternde Musik in Arbeiten des Künstlers und Illustrators Warren Linn, der während der Aufnahmen Skizzen schuf, diese zu Collagen/Gemälde weiterentwickelte, von denen nun einige auf dem von Stephen Byram gestalteten Digifile abgebildet sind. Ein Gesamtkunstwerk!

CD:   29.-
Vö :   24.2.2021

 

 

Samba De Maracatu

Joe Chambers


Die Schlagzeug- und Vibraphon-Legende war stilprägend auf Blue-Note-Alben der 1960er Jahre vertreten, darunter von Wayne Shorter, Freddie Hubbard und Joe Henderson. Jetzt kehrt Chambers als Leader zum Label zurück, mit eigenen Kompositionen, Standards und Stücken von Wayne Shorter, Bobby Hutcherson und Horace Silver. Der Multiinstrumentalist begleitet sich hier teilweise selbst auf Drums, Vibes und Percussion. Zeitloser Modern Jazz mit Latin-Flair und ein wunderbares Blue-Note-Revival einer noch immer quicklebendigen Jazz-Größe.

CD:   25.-
Vö :   26.2.2021

 

 

Lost Within You

Franco Ambrosetti; John Scofield; Renee Rosnes; Uri Caine; Scott Colley; Jack De Johnette;


Anfang 2020 lud Franco Ambrosetti seine langjährigen Weggefährten John Scofield, Jack DeJohnette, Uri Caine und Renee Rosnes ins New Yorker Sear Sound Studio, um sich mit Balladen zu beschäftigen.

Der Ausnahmetrompeter liebt Balladen. Mit den Jahren erkannte er, dass oft weniger mehr ist, und nun hat ermit derselben Traum-Besetzung wie 2019 auf "Long Waves" das Balladen-Album "Lost Within You" eingespielt.

Was als Projekt begann, wurde schnell zu einer außerordentlichen musikalischen Dokumentation: "Vertrauen und Kommunikation waren die Leitworte dieser bezaubernden Sammlung von Balladen von Ambrosetti, einem der lebenden europäischen Jazz-Meister, und seiner Weltklasse-Crew." (Bill Milkowski)

 


CD:   25.-
Vö :   12.2.2021

 

 

Future Stride / CD

Emmet Cohen


»Future Stride«: Der Name von Emmet Cohens neuem Album verrät, dass der US-amerikanische Pianist sich 2021 dem Stride-Piano-Stil, widmet, der um 1920 als »Harlem Stride Piano« bekannt wurde.

Zusammen mit seiner Band, bestehend aus Bassist Russell Hall und Drummer Kyle Poole, nimmt er seine Hörer mit auf eine musikalische Reise.

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   19.3.2021

 

 

Punkt. Vrt. Plastik

Katja Draksler / Petter Eldh / Christian Lillinger


Nach ihrem gefeierten Debut-Album von 2018 legt die Band Punkt.Vrt.Plastik, die mit Katja Draksler, Petter Eldh und Christian Lillinger drei der spannendsten, tiefgründigsten und vielseitigsten MusikerInnen der europäischen Jazz-Szene vereint, einen weiteren Genie-Streich vor.
Mit "Somit" führen sie ihr dringliches Ensemblespiel auf neue Höhen und kreieren mit einer ungewöhnlichen Instrumentation (Kaja Draksler spielt zwei unterschiedliche Upright Pianos) und einer ausgeklügelten Postproduktion eine höchst individuelle Soundästhetik, die in einem Vexierspiel zwischen akustischen und manipulierten Klängen gipfelt. "Punkt.Vrt.Plastik haben einen verblüffenden Sound und eine einzigartige Vision", schreibt Alexander Hawkins in den Liner Notes.

CD:   29.-
Vö :   24.2.2021 

 

 

Human

Shai Maestro


Dieses Album ist ein ganz besonderes für mich. Wir haben den unglaublichen Trompeter Philip Dizack in unsere Familie aufgenommen, und das hat uns unendlich viele neue Möglichkeiten eröffnet, sowohl auf der Kompositions- als auch auf der Performance-Seite. Philip, Jorge Roeder und Ofri Nehemya haben sich bei diesem Album wirklich selbst übertroffen und das Ergebnis ist etwas, auf das ich sehr stolz bin. Es war mir eine Ehre und ein Privileg, wieder einmal mit Manfred Eicher zusammenzuarbeiten, dessen Einfluss nicht nur während der Aufnahmen, sondern auch während des Komponierens und Schreibens der neuen Songs zu spüren war, was mindestens ein Jahr dauerte. (Shai Maestro)

CD:   25.-
Vö :   29.1.2021

 

 

Auge

Aki Takase; Christian Weber; Michael Griener;


Ich liebe das Klaviertrio», sagt die Pianistin Takase mit derselben Präzision, die ihr Spiel prägt. «Aber nicht die alte Idee, bei der die Pianistin die Königin ist und Bassist und Schlagzeuger nur Nebenfiguren.» 


Tatsächlich stehen beim Trio AUGE alle drei im Fokus: Der Bassist Christian Weber und der Schlagzeuger Michael Griener zählen zu den eigensinnigsten Virtuosen ihres Instrumentes. Auf Intakt haben Sie mit dem New Yorker Saxophonisten Ellery Eskelyn brilliante  Alben vorgelegt. Christian Weber spielte Alben ein mit Olvier Lake. Michael Griener wirkt als Mitglied der Band Die Enttäuschung und Monks Casino mit Alexander von Schlippenbach. Die Pianistin Aki Takase hat im Laufe von fast vier Jahrzehnten immer für frische Impulse gesorgt, sei es im Duo mit David Murray oder Louis Sclavis oder mit ihrer Solo Aufnahmen «My Ellington» oder «Hokusai».

Der Chicagoer Journalist Peter Margasak schreibt zur Trio Aufnahme: «Die Musik auf dem Debütalbum des Kollektivtrios Auge ist weit offen, der Blick ungetrübt, als wäre alles möglich. Die Musiker*innen bewegen sich in absoluter Freiheit, selbst wenn sie sich von einer losen Komposition leiten lassen. Freie Improvisation klingt selten so überzeugend, selten sind Rhythmus und Harmonie so kunstfertig ausbalanciert.»

CD:   29.-
Vö :   16.1.2021

 

 

Odd Wisdom

Diego Pinera


Rhythmik neu zu denken und traditionelle Muster, vor allem aus der lateinamerikanischen Musik, weiterzuführen, sie vor allem aber dem zeitgenössischen Jazz einzuverleiben - das ist Diego Pineras musikalische Vision. Gerade die »krummen Takte« haben es dem in Montevideo, Uruguay, geborenen Schlagzeuger angetan.

Die Kunst, diese ganz selbstverständlich klingen zu lassen, hat er bereits auf seinem Album »Despertando« gezeigt. Hier bereichert er »den Latin-Jazz mit frischen Farben und delikaten Rhythmen«, wie das Fono Forum feststellte. Mit »Odd Wisdom« geht Pinera nun einen Schritt weiter und verfeinert sein rhythmisches Konzept, zeigt sich aber auch als findiger Komponist. Er ging nach New York und traf hier auf ein All-Star-Team der dortigen Szene.

Da ist allen voran am Saxofon Donny McCaslin, der zuletzt weit über den Jazzbereich hinaus als Begleiter von David Bowie auf dessen letz-tem Album »Blackstar« Aufmerksamkeit erregte. Gitarrist Ben Monder und Scott Colley am Bass komplettieren die Band.

CD:   25.-
Vö :  19.2.2021

 

 

Rollins In Holland: The 1967 Studio & Live Recordings

Sonny Rollins


Die Zusammenstellung umfasst neue Interviews mit Rollins und den niederländischen Sidemen Han Bennink und Ruud Jacobs, umfassende Liner Notes des Rollins-Biographen Aidan Levy, einen Essay des Journalisten und Forschers Frank Jochemsen sowie seltene, bisher ungesehene Fotografien.

In einem neuen Interview mit Feldman, das dem Set beiliegt, sagt der 89-jährige Rollins: "Ich bin so froh, dass Resonance es herausbringt, weil es wirklich eine Musik repräsentiert, die keine Gefangenen nimmt. Das ist eine Art von Musik, die ich zu dieser Zeit gemacht habe; das war damals eine Art Sonny Rollins - ein Wham-bam-than-you-ma'am-Ansatz. Es lag sehr an mir. Und ich liebte es und ich liebte es, mit diesen Jungs zu spielen."

Die Musik, die auf dem Resonance-Album zu hören ist, stammt aus einer wenig dokumentierten Periode in Rollins' Karriere. Das Album "Impulse!" des Musikers aus dem Jahr 1966, East Broadway Run Down, war sein letztes Aufnahmedatum vor einer Studiopause, die bis 1972 dauerte. Im Jahr 1969 begann er, in Anlehnung an einen gefeierten öffentlichen Abgang ein Jahrzehnt zuvor, ein zweijähriges Sabbatical von Live-Auftritten.

Während seines kurzen, aber arbeitsreichen Aufenthalts 1967 in den Niederlanden wurde der Saxophonist von zwei der besten jungen Spieler des Landes unterstützt, dem Bassisten Ruud Jacobs und dem Schlagzeuger Han Bennink. Gemeinsam hatten die beiden amerikanische Jazzmusiker wie Johnny Griffin, Ben Webster, Wes Montgomery und Clark Terry begleitet, um nur einige zu nennen. Jacobs war ein gefeierter straight-ahead-Begleiter, während Bennink sich einen Ruf als avantgardistischer Löwe erworben hatte, nachdem er beim Last Date von 1964 Eric Dolphy unterstützt hatte.

2 CDs:   32.-
Vö      :   23.12.2020

 

 

Garden Of Expression

Joe Lovano


Das Debütalbum von Joe Lovanos Trio Tapestry war eine der meistdiskutierten Veröffentlichungen des Jahres 2019. Das musikalische Konzept des Trios - der ‘Boston Globe’ sprach von "flüsternd geäußerte Sicherheit, Lyrik und Spannung" - wird auf seinem zweiten Album Garden of Expression, einer Aufnahme, die sich durch ihren intensiven Fokus auszeichnet, auf die nächste Ebene gehoben.

Lovano, ein Saxophonist, dessen Reichweite sich durch die gesamte Geschichte des modernen Jazz und darüber hinaus erstreckt, spielt im Trio Tapestry mit außergewöhnlicher Sensibilität. Und die Musik, die er für diese Gruppe schreibt – zart melodisch oder deklamatorisch, harmonisch offen, rhythmisch frei und spirituell anregend – regt seine Partner zu subtilen und differenzierten Reaktionen an. Joe beschreibt ihre Interaktion als "magisch".

Carmen Castaldis raumbewusste Herangehensweise an das Schlagzeugspiel verfeinert ein improvisatorisches Verständnis, das er und Lovano seit den 1970er Jahren teilen. Das Trio ist auch ein wunderbarer Kontext für Marilyn Crispells Soli, Gegenmelodien und improvisatorische Verzierungen, ihr Gefühl für Klangfarben verhilft dem kammermusikalischen Charakter der Gruppe zur Blüte.

Die Details der Musik sind in dieser Aufnahme, die in der sehr direkten Akustik des Auditorio Stelio Molo RSI in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher produziert wurde, wunderbar herausgearbeitet.

CD:   25.-
Vö :   29.1.2021

 

 

A Mountain Doesn`t Know It`s Tall

Fred Frith; Ikue Mori;


A Mountain Doesn't Know It's Tall». Der Titel gibt die Stimmung ­dieser ersten gemeinsamen Duo-Platte von Fred Frith und Ikue Mori wieder: Verspielt, poetisch, geheimnisvoll, offen. Der Gitarrist und die Soundkünstlerin arbeiten seit vierzig Jahren zusammen. Live-Ausschnitte ihrer Arbeit sind auf Fred Frith's 3er-CD-Box «Live at the Stone» (Intakt CD 320) dokumentiert.

Im Januar 2015 trafen sich Fred Frith und Ikue Mori in Deutschland, um für Werner Penzel, den Filmemacher und langjährigen Freund von Fred Frith, die Musik zu einem Hörspiel sowie die Musik für dessen Film «Zen for Nothing» einzuspielen. Nach vollendeter Arbeit nutzten sie den freien Studiotag, um ihre erste gemeinsame Duo-Platte aufzunehmen. Angeregt von der vorangegangenen Filmmusik, inspiriert von der langjährigen Freundschaft sind 15 Stücke entstanden: wundersame Soundskulpturen und faszinierende Zwiegsspräche.

Fred Frith schreibt dazu: «Luft bewegt sich durch Ohren und Haare und Lungen und Poren, durch Lieder und Kratzer und Fetzen von diesem, jenem und dem anderen.» Und Ikue Mori setzt fort: «… es ging um das Spiel mit den Alltagsgeräuschen, die beim Kochen entstehen, beim Tischtennisspielen und vor allem beim Lachen. Ich hatte viel Freude bei diesen Aufnahmen, an der Interaktion, an der Musik.»

CD:   29.-
Vö :   16.1.2021

 

 

Togetherness for Sixteen Musicians / Feat. Evan Parker & Riot Ensemble

Al Alexander


Mit «Togetherness Music» liegt der britische Pianist und Komponist Alexander Hawkins ein faszinierendes musikalisches Panorama vor, eine Destillation verschiedener Traditionen und Einflüsse, welches das breite Spektrum eines aussergewöhnlichen musikalischen
Geistes widerspiegelt. Das sechsteilige Orchesterwerk, das zur Feier von Hawkins' 40. Geburtstag erscheint, ist eine Erweiterung eines Stückes, das auf den Auftrag des Dirigenten und Komponisten Aaron Holloway-Nahum für das Riot Ensemble zurückgeht. Hawkins und die Saxofon-Ikone Evan Parker, mit dem Hawkins seit über zehn Jahren musikalisch verbunden ist, treten als Solisten auf. Diese neue Fasssung des Werkes ergänzt die ursprünglichen Elemente durch zusätzliche SolistInnen und die elektronische Magie von Matthew Wright.

Während das Riot Ensemble in erster Linie für seine Aufführungen notierter zeitgenössischer klassischer Musik bekannt ist und Parker eine der Schlüsselfiguren der freien Improvisation und des Post-Coltrane'schen Jazz-Kontinuums ist, verschieben sich die Rollen in diesem Werk fliessend und schaffen eine ganz eigene Klangwelt. Verschiedene Kräfte finden in «Togetherness Music» zu einem Ganzen.

«Die Zusammenarbeit zwischen ImprovisatorInnen und klassischen Musikern kann spannungsgeladen sein – ein Zusammenprall der
Kulturen», schreibt der Musiker James Frei in den ausführlichen Linernotes. «Wenn es funktioniert, wird etwas Einzigartiges und Dazwischenliegendes möglich.» Tatsächlich: «Togetherness Music» ist ein höchst aktuelles musikalisches Werk, das in die Zukunft weist.

CD:   29.-
Vö :   16.1.2021

 

 

Sun Bear Concerts - Piano Solo (Limited Edition)

Keith Jarrett


Keith Jarretts “Sun Bear Concerts” sind ohne Zweifel eines der monumentalsten Werke, die je auf einem Tonträger dokumentiert wurden. Die ursprünglich zehn LPs der “Sun Bear Concerts”-Box (die später auf sechs CDs wiederöffentlicht wurden) enthielten Aufzeichnungen von fünf kompletten Konzerten, die der für seine Soloaufnahmen aus Bremen, Lausanne und Köln in der ganzen Welt gefeierte Pianist im November 1978 in Japan gegeben hat.

Von sämtlichen Veröffentlichungen des ECM-Labels ist die “Sun Bear Concerts”-Box nach wie vor die Produktion, die am meisten Kontroversen provozierte. Die Kritikerreaktionen reichten von ekstatischem Enthusiasmus bis zu blanker Empörung, die sich allerdings meist nur gegen den Umfang der Dokumentation richtete und gar nicht gegen die Musik selbst. Sogar dem Pianisten durchaus wohlgesonnene Kritiker machten sich angesichts des Umfangs der Box etwas besorgt Gedanken. “Die Veröffentlichung dieser Alben stellt den kühnsten Akt in Jarretts bisheriger Karriere dar, und zugleich auch einen der dreistesten des ECM-Urhebers Manfred Eicher”, urteilte Neil Tesser. “Beide waren sich sicherlich des kritischen Skeptizismus bewußt, auf den eine Box mit zehn Platten von Jarretts improvisierten Piano-Concerti stoßen würde…”

Tatsächlich haben Jarrett und Eicher daran keinen Gedanken verschwendet – und weder der Pianist noch der Produzent sahen je Anlaß, den monumentalen Umfang der “Sun Bear Concerts”-Box zu bedauern oder sich für ihn zu entschuldigen. Die Kollektion erfüllte vollkommen ihren Zweck: Erstens dokumentierte sie die beträchtlichen Entwicklungen in Jarretts Spiel seit den Konzerten in Bremen, Lausanne und Köln und zweitens illuminierte sie in einzigartiger Weise die Natur des kreativen Prozesses im Verlauf einer einzigen Konzertserie.

Die improvisatorischen Ressourcen eines Musikers waren noch nie zuvor (und auch nie danach) Gegenstand einer so erschöpfenden Musterung gewesen. Wie Jarrett einst sagte: Bei Solokonzerten kann man sich nirgends verstecken. Noch heute versetzen einen die Beständigkeit seines Einfallsreichtums und die Bandbreite seiner melodischen Phantasie in Erstaunen. Selbst die Passagen mit nachdrücklichen Ostinati, die Jarrett zwischendurch einstreut, um neue Ideen zu schöpfen, haben eine hypnotische Kraft und motivischen Wert. Im Verlauf der Tournee, die in Kioto begann und ihn über Osaka, Nagoya und Tokio nach Sapporo führte, machte Jarrett neue ereignis- und detailreiche Musik. Und jedes dieser Konzerte hatte einen unverkennbar eigenen Charakter.

“Diese Marathone bewiesen, daß Jarrett einer der größten Improvisatoren des Jazz ist”, meinte der britsche Trompeter und Jazzjournalist Ian Carr. “Er verfügt offensichtlich über einen unerschöpflichen Fluß rhythmischer und melodischer Ideen, eine der brillantesten pianistischen Techniken überhaupt und die Fähigkeit, komplexe und profunde Gefühle zu artikulieren.”

“Jarretts Konzerte sind unwiederholbar”, befand Peter Ruedi 1978 in der Schweizer Weltwoche. “Sie enthalten eine Musik, die für immer vorüber ist, wenn sie erklungen ist: ein Grund von diesem Musiker entweder nichts auf Platten festzuhalten. Oder alles. Pianistisch erscheint Jarrett auf seinem Japan-Trip noch perfekter als auf seinen früheren Solo-Einspielungen, er scheint noch mehr Wert auf Anschlagsqualitäten zu legen, über weite Strecken scheint er überhaupt nicht mehr in melodischen oder harmonischen Strukturen zu denken, sondern in Klangfeldern, die er (was freilich die unübertroffene Artistik der ECM-Piano-Aufnahmetechnik voraussetzt) mit einem Raffinement gegeneinander setzt wie es auch einer klassischen Piano-Kultur nur in extremster Perfektion möglich ist: von gerade noch um Millimeter über dem Schweigen schwebenden, aber genau ausziselierten Harfen-Arpeggios bis zu schreiendstechenden, mit fingerbrechender Expressivität endlos gezogenen Fandango-Linien. Jarretts Stil liegt im Gestus, nicht im Material. Es ist Zeit, diesen Pianisten gegen seine Epigonen zu verteidigen. Diese Produktion ist dazu das probate Mittel.”

Aufnahmen vom 05. bis 18. November 1978 in Kyoto, Tokio, Saporo und Nagoya (LP Veröffentlichung 1978)

10 LPs:   259.-
Vö       :   19.2.2021

 

 

Uma Elmo

Jakob Bro


Mit Uma Elmo, seinem fünften Album als Leader für ECM, präsentiert der dänische Gitarrist Jakob Bro ein neues Trio mit dem norwegischen Trompeter Arve Henriksen und dem spanischen Schlagzeuger Jorge Rossy. Angesichts der musikalischen Synergie des Trios ist es erstaunlich, dass diese drei Musiker hier zum ersten Mal aufeinandertrafen, bei den Aufnahmesessions für das Album im Studio des Schweizer Radios in Lugano. Uma Elmo bestätigt die Beobachtung des Fono Forums über Bros Schaffen, das einem „behutsamen Öffnen der Klangräume“ gleiche, „ausgeleuchtet von Interaktionen". Zu den Höhepunkten des Albums gehört der Opener "Reconstructing a Dream", eine dunkle, lyrische Träumerei. "To Stanko" ist Bros leise Hommage an den verstorbenen polnischen Trompeter Tomasz Stanko, der den Gitarristen für sein Quintett auf dem ECM-Album Dark Eyes einlud. Eine weitere Hommage ist "Music for Black Pigeons", das seinen suggestiven Titel von dem Saxophonisten Lee Konitz erhielt, mit dem Bro eng zusammenarbeitete. Henriksens flüsternden, poetischen Sound werden die Hörer von seinem 2008er ECM-Album Cartography wiedererkennen, ebenso von seiner Zusammenarbeit mit dem Trio Mediaeval und Tigran Hamasyan für das Label. Rossy ist Jazzfans auf beiden Seiten des Atlantiks bekannt, vor allem durch seine mehr als zehnjährige Mitgliedschaft in Brad Mehldaus erstem Trio. Was den Leader betrifft, so bemerkte DownBeat in seiner Rezension seines letzten ECM-Albums Bay of Rainbows treffend, dass "Bro's Gitarre voller Leuchtkraft ist.. seine Musik sowohl hypnotisch als auch dramatisch."

CD:   25.-
Vö :   12.2.2021

 

 

Jazz At Berlin Philharmonic XI: The Last Call

Larry Coryell & Philip Catherine


Mit dem Album "Last Call", auf dem das Duo Larry Coryell und Philip Catherine zu hören ist, schließt sich der Kreis. Dieser Live-Mitschnitt aus der Philharmonie in Berlin fängt den Höhepunkt eines Abends unter dem Motto "Art of Duo" in Siggi Lochs Reihe "Jazz in der Berliner Philharmonie" ein.

CD:   25.-
Vö :   19.2.2021

 

 

Sounding Point

Mark Feldman


CD:   29.-
Vö :   16.1.2021

 

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