logo logo  

Two Roses (feat. Gothenburg Symphony Orchestra)

Avishai Cohen & Gothenburg Symphony Orchestra)


Dank seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, Melodien zu komponieren, die in den Köpfen seiner Zuhörer Wurzeln schlagen, und weil er diese Kompositionen geduldig auf der Bühne aufgeführt hat, bis sie praktisch ein Teil von ihm wurden, war Avishai Cohen eine der Wenigen, der seinen Traum wahr werden lassen konnte. 'Two Roses' ist das Ergebnis eines langen Prozesses, der 2013 begann, als Cohen sein Album 'Almah' mit seinem Trio und einem kleinen Kammerensemble aus vier Streichinstrumenten und einer Oboe aufnahm. Cohens Musik ist ein komplizierter Wandteppich mit globalem und historischem Einfluss, er ist ein Meister der afro-karibischen Musik und hat dessen Komplexität in sich aufgenommen. Und jetzt hat er endlich ein Ensemble gefunden, das diese Erfahrung bieten kann: die 92 talentierten Frauen und Männer des Göteborger Sinfonieorchesters unter der Leitung von Alexander Hanson. Cohen hat dieses Abenteuer nicht alleine begonnen: Sein Trio besteht aus zwei Musikern, für die er voller Lob ist. Der aserbaidschanische Pianist Elchin Shirinov, der auf Cohens vorheriger Platte schon spielte, und der aus New Jersey stammende Schlagzeuger Mark Guiliana, mit dem Cohen den Ansatz des Trios revolutionierte.

CD    :   25.- / 28.April
2 LPs:   39.- / 28.April

 

 

Planet

Isfar Sarabski


Ein fulminantes Debüt-Album voller funkelnder Schönheit und Virtuosität:
Stellen wir uns den Einstieg in Isfar Sarabskis Debütalbum „Planet“ szenisch, wie einen begeisternd-dramaturgisch ausgeloteten Konzertabend vor. Genügend Lorbeeren hat sich der 31 Jahre junge Pianist, Komponist und Arrangeur ja in der letzten Dekade live erarbeitet, um Theatersäle von beträchtlichen Größen zwischen seiner aserbaidschanischen Heimatstadt Baku, Berlin, New York und Los Angeles mühelos füllen zu können. Das Saallicht erlischt, ein Spot illuminiert den Flügel, an dem Sarabski zunächst mit meditativer Grundierung am Bühnenrand ins Geschehen führt. „Deja Vu“ hat er den Einstieg genannt, aber die Erinnerungstäuschung hält nicht lange an. 40 Sekunden später pausiert er für einen Augenblick, bevor er ein höchst anspruchsvolles Puls-Motiv anstimmt. Der Vorhang öffnet sich und gibt den Blick frei auf seine beiden Trio-Kollegen Mark Guiliana am Schlagzeug und Alan Hampton am Kontrabass. Die drei swingen dergestalt erbaulich, dass die Füße unmöglich stillhalten können. Just im Moment des emotionalen und kognitiven Begreifens dieser Musik, fällt blitzschnell ein weiterer Vorhang und lässt nicht nur einen Satz Streicher erblicken, der das rhythmische und harmonische Treiben herzerwärmend mehrdimensioniert. Auch das Wahrnehmungspanorama wird erneut schlagartig so erweitert, dass plötzlich alles möglich erscheint. Hier sind ganz offensichtlich drei Musikfreiheitsliebende am Werk, die von Streichinstrumenten unterstützt, einer Art kammermusikalischem Jazz zuspielen. Dessen komplexe Metrik dient allerdings keineswegs einem intellektuellen Kräftemessen-Selbstzweck.

CD    :   25.- / 30.April
2 LPs:   49.- / 30.April

 

 

'Til We Meet Again (Live)

Norah Jones


Das erste Livealbum von Norah Jones!

Das schmerzhafte Fehlen von Livekonzerten spüren derzeit Publikum wie Künstler. Norah Jones, die in ihrer Karriere zwar unzählige Konzerte gegeben, aber noch nie ein Livealbum veröffentlicht hat, bringt jetzt endlich erstmals solch ein Album heraus. Zusammengestellt wurde es aus Konzertmitschnitten, die zwischen 2017 und 2019 in den USA, Frankreich, Italien, Brasilien und Argentinien gemacht wurden.

Die vierzehn Songs bilden einen Querschnitt durch Norahs gesamte Karriere, angefangen mit Stücken von ihrem 2002 erschienenen Debüt »Come Away With Me« bis hin zu aktuellen Titeln. Den Abschluss bildet eine emotionale Solo-Piano-Performance von Soundgardens »Black Hole Sun«, aufgenommen wenige Tage nach dem Tode des Soundgarden-Frontmanns Chris Cornell.

CD:   25.- / 16.April
LP :   39.- / 16.April

 

 

The First 50 Years Of Passport

Passport / Klaus Doldinger


uhestand kommt für Klaus Doldinger, der am 12. Mai 2021 seinen 85. Geburtstag feiert, nicht in Frage. Immer der Musik-Leidenschaft zugewandt, sind seine Ohren nach wie vor weithin gespitzt. Das geht jetzt schon seit bald 70 Jahren so. Damals, Anfang der 1950er-Jahre, gründete er mit gleichgesinnten Jazz-Enthusiasten in Düsseldorf die Dixieland-Band The Feetwarmers, denen das Klaus Doldinger Quartett folgte, mit dem er sich dem Modern Jazz widmete. Heute, sagt er bescheiden, möchte er sich weiterhin konstant verbessern. Aber worin eigentlich, ist man gewillt zu fragen. Im Füllen seines Saxofon-Tons mit noch mehr Seele? Im Komponieren? Eigentlich hat er doch schon alles und mehr gespielt, erzählt und gesagt, was ein Musikschaffender in beinahe zwei Leben mitteilen kann. Als ob geistige und körperliche Vitalität nichts wären, schaut er einen ein wenig skeptisch an und antwortet im Brustton der Überzeugung: „Selbstverständlich in allem“.

Eindrücklich zeichnet „The First 50 Years of Passport“ erstmals die vielen unterschiedlichen musikalischen Wege und Verbindungen
 remastert auf einem Album nach, die Klaus Doldinger und seine zahlreichen Bandkollegen im Laufe des letzten halben Jahrhunderts beschritten und fanden. Über 5000 Konzerte, die Passport beinahe auf allen Kontinenten der Erde spielte, haben ihre Spuren im großen Werk der bedeutenden Band hinterlassen. Die Nonchalance brasilianischer Musik, deren Studium Doldinger bereits Mitte der 70er-Jahre betrieb, spiegelt sich in „Bahia do Sol“, während „Blue Tattoo“ ein paar Jahre später den Reggae in die Passport-Metrik übertrug. Den anfänglich meditativen, später pulsintensiven „Sahara Sketches“ liegt hingegen eine Musikerkundungstrip Doldingers in Marokko zugrunde.

2 CDs:   39.-
2 LPs :   49.-
Vö      :   7.Mai

 

 

This Bitter Earth

Veronica Swift


Veronica Swift überzeugt als eine der unwiderstehlich talentiertesten Jazzsängerinnen ihrer Generation. - DownBeat Veronica Swift hat mit This Bitter Earth einen genialen Liederzyklus erstellt, der sich mit Sexismus, häuslicher Gewalt, Umweltproblemen, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die Gefahren gefälschter Nachrichten befasst. Begleitet von einem Team hervorragender Musiker kuratiert Veronica Swift Material, das verschiedene Genres abdeckt

CD    :   25.- / Vö:   16.4.2021
2 LPs:   45.- / Vö:   21.5.2021

 

 

Message And The Moment

Div. Interpreten


Zur Feier des 60-jährigen Bestehens von Impulse Records. Ein Deluxe 2-CD Set mit Tracks von John Coltrane, Quincy Jones, Charles Mingus, Oliver Nelson, Pharoah Sanders, Archie Shepp und anderen legendären Impulse Künstlern. Diese Veröffentlichung enthält Linernotes von Greg Tate und A.B. Spellman.

2 CDs:   27.-
4 LPs :   199.-
Vö      :   14.Mai

 

 

Apple Tree

Silvio Cadotsch, Gabriel Dalvit, Albert Sanz, Dominique Girod, Jorge Rossy


Die Musik, mit der sich drei Schweizer und zwei gebürtige Spanier markante Stücke aus den Vierziger und Fünfziger Jahre vornehmen, ist in keinem Moment die von «Copycats». Silvio Cadotsch (Posaune), Gabriel Dalvit (Alto), Albert Sanz (Piano), Dominique Girod (Bass) und Jorge Rossy (Drums) verbeugen sich vor grossen Vorbildern, aber sie verbiegen sich nicht. They talk with the spirits. In sieben Versuchen über Kompositionen von Charlie Parker, Charles Mingus, Randy Weston, Benny Golson, Bud Powell und Sonny Rollins haben sie so etwas im Sinn wie eine Elegie auf den verlorenen Be-Bop: Cadotsch mit seiner wunderbar flexiblen, nachdrücklichen und leichtfüssigen Posaune; Dalvit in einem intensiv sonoren Legato-Stil; Sanz mit seinem ebenso flüssig eloquenten wie eigenwillig widerständigen Piano; und als Basis die zurückhaltende, intelligente, immer inspirierende Rhythmik von Girod und Rossy.

"Insgesamt das von Neugier diktierte Journal einer musikalischen Reise in ein fast entlegenes, fast noch vertrautes Land."

CD:   19.- / 15.4

 

 

Uneasy

Vijay Iyer


Auf “Uneasy”, seinem siebten Album für ECM Records, präsentiert Vijay Iyer ein ungemein kraftvolles neues Trio, das er mit zwei weiteren Schlüsselfiguren der kreativen Szene von New York bildet: der Bassistin Linda May Han Oh und dem Schlagzeuger Tyshawn Sorey, der 2017 auch schon auf Iyers ECM-Album “Far From Over” zu hören war.

“Wir haben zusammen eine Energie, die sehr eigen ist”, meint der Pianist. “Sie hat eine andere Art von Schubkraft, einen anderen Impuls und ein anderes Farbspektrum.” Das Repertoire von “Uneasy” setzt sich größtenteils aus Kompositionen zusammen, die Iyer über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg geschrieben hat. Die einzigen Ausnahmen bilden Geri Allens “Drummer’s Song” und eine radikale Neufassung von Cole Porters Klassiker “Night And Day”.

CD    :   25.- / 14.April
2 LPs:   49.- / 28.Mai

 

 

XXXX

Michael Wollny, Emile Parisien, Tim Lefebvre & Christian Lillinger


Vor zwei Jahren trafen sich vier Hochkaräter des internationalen Jazz für eine Woche kollektiver und völlig freier Improvisation: der deutsche Pianist Michael Wollny, der französische Saxofonist Émile Parisien, der US-amerikanischer Bassgitarrist Tim Lefebvre und der deutsche Schlagzeuger Christian Lillinger.

Das Ergebnis ihrer Zusammenkünfte ist ein ganz besonderes, intensives Album: Hier ist »XXXX«.

CD:   25.- / 30.April
LP :   39.- /   7.Mai

 

 

Celebration

Irène Schweizer & Hamid Drake


Piano-Drums Duo ist die bevorzugte Spielform der Pianistin Irène Schweizer. Zahlreiche Intakt-CDs dokumentieren Irène Schweizers grosse Leidenschaft zum Duospiel: mit Han Bennink, Pierre Favre, Louis Moholo-Moholo, Günter Baby Sommer, Andrew Cyrille, Joey Baron.
Der Chicagoer Schlagzeuger Hamid Drake, Jahrgang 1955, und Irène Schweizer, Jahrgang 1941, haben zahlreiche Auftritte in Europa und Chicago zusammen absolviert, gemeinsam sind sie auf der Intakt-CD «Irène Schweizer- Fred Anderson-Hamid Drake» zu hören. Am 40. Jubiläum des Festivals «Kontrontationen in Nickelsdorf» (Österreich) sorgten Schweizer-Drake für den Höhepunkt: Eine Feier des Augenblicks. Eine Liebeserklärung an südafrikanische Songs und deren mitreissende Energie und rhythmische Leichtigkeit. Ein Feuerwerk der Improvisation. Ein Fest des geglückten Zusammenspiels.
Die CD «Celebration» erscheint zum 80. Geburtstag (2. Juni) von Irène Schweizer, begleitet von einem ausführlichen Katalog der Intakt-Veröffenlichungen der Pianistin.

CD:   29.- / 6.April

 

 

Morricone Stories

Stefano di Battista


Die Stücke auf »Morricone Stories« wurden von Stefano Di Battista gleichsam präzisiert, veredelt und perfekt in Jazz-Standards umgewandelt. Natürlich bereiten sie den Zuhörern das Vergnügen, Themen, die man in und auswendig kennt, neu zu entdecken, wie das swingende und geistreiche Thema aus dem Filmdrama »Metti, Una Sera A Cena« oder die Melodie des Spaghetti Westerns »The Good, The Bad And The Ugly«. Letzteres erfand Stefano als duellierende Improvisation neu. Das Saxofon nimmt sich darin der kurzen Hast an Noten an, die vom Ruf eines Coyoten inspiriert wurden, bevor sie ins reine Gefühl von »Deborah's Theme« aus »Once Upon A Time In America« übergehen und darin Auflösung finden.

Außerdem gibt es eine wendige Überarbeitung von »The Mission« zu erkunden, dessen Oboen-Noten im Original für Stefanos Sopran-Saxofon transponiert wurden. »Flora« ist die große Überraschung auf dem Album. Das bislang unveröffentlichte Stück schenkte Morricone, der vielverehrte Komponist, Stefano Di Battista.

CD:   25.- / 2.4.2021
LP :   35.- / 2.4.2021

 

 

The New Cool

David Helbock


Helbock wurde inspiriert vom innovativen Spielkonzept eines Lennie Tristanos. Die Verbundenheit mit diesem Cool-Jazz-Helden sitzt tief. Es sei die Aufgabe des Jazzmusikers, zu fühlen, hat dieser seinerzeit gepredigt. Eine Maxime, die sich Helbock, Jansen und Studnitzky auf „The New Cool“ zu Herzen nehmen: Hier kommt die Musik tief aus dem Innersten der Akteure. Es ist eine ganz natürliche Art des Musizierens, wo es nur darum geht, zu Sein.

CD:   25.- 
LP :   39.-
Vö :   7.Mai

 

 

Entendre

Nik Bärtsch


Das erste Soloalbum des Schweizer Pianisten, Komponisten und Konzeptualisten, der vor allem als Leader der Bands Ronin und Mobile bekannt ist. Entendre bietet einen tieferen Einblick in Nik Bärtschs musikalisches Denken. Wie der Albumtitel andeutet, geht es auf Entendre um das Hören als kreativen Prozess, der sich auf die geduldige Entfaltung von Bärtchs modularen, polymetrischen Stücken bezieht, mit der Wachsamkeit für die Dynamik der Berührung, die Freiheit in der ästhetischen Beschränkung findet, dem Fluss der Entwicklung jedes Stücks dient und die Musik gleichzeitig an neue Orte führt.  Aufgenommen im Auditorio Stelio Molo RSI, Lugano, im September 2020, und produziert von Manfred Eicher.
Das Album erscheint zeitgleich mit der Veröffentlichung von Nik Bärtschs Buch “Listening: Music - Movement – Mind” im Verlag Lars Müller Publishing, das die Entwicklung von Niks "ritueller Groove-Musik" und die Philosophie, die ihr zugrunde liegt, nachzeichnet.

CD    :   25.- / Vö:   19.3.2021
2 LPs:   49.- / Vö:   28.5.2021

 

 

Breathe

Dr. Lonnie Smith


CD:   25.- / 26.März

 

 

Future Stride / CD

Emmet Cohen


»Future Stride«: Der Name von Emmet Cohens neuem Album verrät, dass der US-amerikanische Pianist sich 2021 dem Stride-Piano-Stil, widmet, der um 1920 als »Harlem Stride Piano« bekannt wurde.

Zusammen mit seiner Band, bestehend aus Bassist Russell Hall und Drummer Kyle Poole, nimmt er seine Hörer mit auf eine musikalische Reise.

CD:   25.- / 26.3.2021
LP :   35.- /   7.5.2021


 

 

Tone Poem

Charles Lloyd


Nach seinem letztjährigen Livealbum „8: Kindred Spirits“, das anlässlich seines 80. Geburtstags erschien, legt der ungebrochen schöpferische Saxophonist Charles Lloyd jetzt mit „Tone Poem“ ein großartiges neues Studioalbum vor. Aufgenommen hat er es mit seinem Ensemble The Marvels, einem genreübergreifenden Quintett mit Bill Frisell an der Gitarre, Greg Leisz an der Pedal Steel-Gitarre, Reuben Rogers am Bass und Eric Harland am Schlagzeug.

Zu hören sind neun neue, dynamische Instrumental-Tracks, Lloyd-Originale sowie handverlesene Perlen aus den Federn von Ornette Coleman, Thelonious Monk, Leonard Cohen, Gabor Szabo und Bola de Nieve.

Die Doppel-LP-Ausgabe von „Tone Poem“ erscheint - der Albumtitel legt es nah - innerhalb der erfolgreichen audiophilen Tone-Poet-LP-Serie von Blue Note Records, in der üblichen hochwertigen Ausstattung:100% analoge Produktionsschritte vom Erste-Generation-Masterband, Pressung in 180g-Vinyl bei RTI, laminiertes Tip-On-Gatefold-Sleeve und wattierte Innenhüllen.

CD    :   25.-
2 LPs:   69.-
Vö     :   12.3.2021

 

© 2021 by tonträger music & more GmbH

designed by stettlerbros.ch / powered by Planet Kono GmbH