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Swallow Tales

John Scofield


Gitarrist John Scofield feiert die Musik seines Freundes und Mentors Steve Swallow in einer lebendigen und geistreichen Aufnahme, die an einem Tag in New York im März 2019 gemacht wurde - "old school", wie Scofield sagt, wobei er zugibt, dass mehr als vierzig Jahre der Vorbereitung dazu geführt haben.
John war ein 20-jähriger Student in Berklee, als er den Bassisten zum ersten Mal traf und mit ihm spielte, und sie haben seitdem weitergemacht. "Ich liebe diese Lieder", sagt Scofield über die Auswahl der hier erforschten Swallow-Kompositionen - ein breites Spektrum, das Klassiker wie "Hullo Bolinas", "Eiderdown", "Falling Grace" und "Radio" sowie weniger bekannte Werke umfasst. Die Beziehung zwischen Scofield und Swallow ist in jedem Moment offensichtlich. John: "Manchmal, wenn wir spielen, ist es wie eine große Gitarre, die Bassstimme und mein Part zusammen. Hinter dem Schlagzeug ist Bill Stewart, ein enger Mitarbeiter von Scofield seit den frühen 90er Jahren, wachsam gegenüber allen Auswirkungen der Interaktion. "Was Bill macht, ist mehr als 'Schlagzeug spielen'", sagt Scofield. "Er ist eine melodische Stimme in der Musik, die gleichzeitig richtig gut swingt."    

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   5.6.2020

 

 

Not our first Goat Rodeo

Yo-Yo Ma (Cello), Stuart Duncan (Fiddle), Edgar Meyer (Kontrabass), Chris Thile (Mandoline)


Mit »Not Our First Rodeo« erscheint endlich der Nachfolger vom Erfolgsalbum »The Goat Rodeo Sessions«, mit dem das singuläre Quartett von Starcellist Yo-Yo Ma, den Bluegrass-Virtuosen Stuart Duncan (eigentlich Geige, aber besser: Fiddle) und Chris Thile (Mandoline und anderes), sowie Edgar Meyer am Kontrabass ihre hochoriginelle und mehrfach mit dem Grammy prämierte Genremischung musikalisch begründeten.

Hier treffen mindestens Klassik und Folk aufs Schönste aufeinander. Jeder der Musiker gehört zu den Meistern seines Fachs – und heraus kommt einfach wunderbare, akustische Musik. Veredelt wird es auch hier wieder bei zwei Titeln von der satten Stimme von Singer-Songwriterin Aoife O’Donovan, ebenfalls Grammy-Gewinnerin.    

CD:   25.-
Vö :   19.6.2020

 

 

Pick Me Up Off The Floor

Nora Jones


Nach ihrem experimentierfreudigen Mini-Album »Begin Again« aus dem letzten Jahr veröffentlicht Norah Jones 2020 bereits ein neues Album.

»Pick Me Up Off The Floor« ist der siebte Longplayer der US-amerikanischen Soul- und Jazz-Sängerin, Pianistin und Songwriterin.

Das Projekt entstand aus ihrer gefeierten Singleserie der letzten zwei Jahre. Die bislang noch nicht veröffentlichten Lieder wuchsen unerwartet zu einem ganzen Album heran.

Elf Songs warten auf »Pick Me Up Off The Floor«, darunter die erste Single »I’m Alive« zusammen mit Wilco-Chef Jeff Tweedy und seinem Sohn, dem Schlagzeuger Spencer Tweedy.

Und die zeigt einmal mehr Jones’ unverwechselbaren entschleunigenden Piano-Sound und die tiefe Schönheit ihrer Stimme.

Das Album enthält außerdem Beiträge der Schlagzeuger Brian Blade, Nate Smith, Dan Rieser und Josh Adams, der Bassisten Christopher Thomas, John Patitucci, Jesse Murphy und Josh Lattanzi, des Keyboarders Pete Remm, des Geigers Mazz Swift, der Bratschistin Ayane Kozasa, des Cellisten Paul Wiancko, der Backgroundsänger Ruby Amanfu und Sam Ashworth, des Perkussionisten Mauro Refosco, des Saxofonisten Leon Michels und des Trompeters Dave Guy sowie des Pedal-Steel-Gitarristen Dan Lead. ( Text von JPC )

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   12.6.2020

 

 

Discourses

Jon Balke


In Jon Balkes einzigartigem Solowerk verwischen die Grenzen zwischen Komposition, Improvisation und Sounddesign. Auf Discourses wird die Methodik, die der norwegische Pianist mit seinem Album Warp eingeführte hatte, weiterentwickelt.

In den resonanten Klang seiner Klaviermusik sind »geschichtete Klanglandschaften« aus bearbeitetem Material integriert, die Balke als »verzerrte Reflexionen und Nachhall aus der Welt« beschreibt. Dem Projekt liegen tiefe Gedanken über Sprache und die Vorstellung von Diskurs und Dialog als verblassende Begriffe in einer Zeit der konfrontativen Rhetorik zugrunde.

Balke: »In dieser Arbeit hatte ich den Rahmen der Sprache von Anfang an mit im Blick. Als sich das politische Klima im Jahr 2019 mit immer polarisierterer Sprache verhärtete, wies mich der Mangel an Dialog auf die Begriffe hin, die die Titel für die Stücke bilden.«

Discourses wurde im Dezember 2019 im Auditorio Stelio Molo in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.    

CD:   25.-
Vö :   22.5.2020

 

 

El Camino De Los Vientos

Matthieu Saglio


Ein Wind hält sich nicht an Grenzen. Ganz gleich, ob er Zephyr, Schirokko, Alizé oder Mistral heißt, kalt oder heiß weht, er verbindet Meere und Länder, Kulturen und Sprachen. Die Vision des Komponisten und Cellisten Matthieu Saglio ist eine, die der Brise verwandt ist: Wenn er sein neues Album »El Camino De Los Vientos« (Der Weg der Winde) nennt, lässt er seinen Melodiebogen übers Mittelmeer und den Atlantik streichen, verbindet Moscheen und Kathedralen, die afrikanische Steppe und einen Hauch von Indien. Mit einem starken Dutzend illustrer Gäste beschwört der mit dem Trio NES bekannt gewordene Franzose ein schillerndes Netzwerk an Klängen herauf, melancholisch-meditativ oder überschwänglich-tänzerisch – und immer grenzenlos.

CD:   25.-
Vö :   20.5.2020

 

 

All Rise

Gregory Porter


Beinahe vier Jahre sind verstrichen, seit Gregory Porter mit »Take Me To The Alley« sein letztes Album mit frischem Eigenmaterial herausgebracht hat. Vier Jahre, in denen der Sänger natürlich nicht untätig war. Denn in diesem Zeitraum nahm er für Decca den wunderbaren Nat-King-Cole-Tribut »Nat King Cole & Me« (2017) auf und veröffentlichte zudem zwei europäische Konzertmitschnitte: »Live In Berlin« (2016) und »One Night Only: Live At The Royal Albert Hall« (2018). Außerdem gab er sich als Gast die Ehre auf Einspielungen von Schlagzeug-Legende Louis Hayes (»Serenade For Horace«) und Jeff Goldblum (»I Shouldn’t Be Telling You This«). Doch mit seinem sechsten Studioalbum »All Rise«, das einen brillanten Mix aus Jazz, Soul, Blues und Gospel bietet, kehrt er jetzt endlich wieder zurück zu von ihm selbst verfassten neuen Songs, in denen er sein Herz auf der Zunge trägt.

CD   :    25.-
2 LPs:   45.-
Vö    :   28.8.2020

 

 

Right or Wrong

Luca Sestak


Singer-Songwriter und Pianist Luca Sestak präsentiert ein Album, "das sich ohne Anstrengung den gängigen Genres entzieht" (Steffen Rüth).

Der 1995 geborene Musiker und Songwriter aus Mannheim hat einen charakteristischen und erwachsenen Songwriting-Stil entwickelt, der den klaren, modernen Popsound eines Charlie Puth mit den jazzig virtuosen Piano-Klängen von Jamie Cullum oder Billy Joel verbindet. Im Herzen ist "Right Or Wrong" Popmusik. Klug komponiert, modern produziert statt auf Retro getrimmt, aufgenommen mit sehr viel Begeisterung und Liebe zum Detail. Natürlich ist Pop nicht die einzige Zutat auf "Right Or Wrong". Viel Jazz spielt mit hinein, auch (Neo)-Soul und Klassik. Luca hat früher sehr viel Ray Charles gehört, als Teenager entdeckte er dann Jamie Cullum und war begeistert. "Jamie war lange Zeit mein großes Vorbild, und es kann gut sein, dass man das auch hört." Inhaltlich dreht sich "Right or Wrong" um ein vielen Mensch sehr vertrautes Dilemma. Die "Soll ich's wirklich machen, oder lass ich's lieber sein"-Zwickmühle. Diese Frage stellte sich Luca nach dem Abitur, als er sich zunächst "ganz vernünftig" für ein Maschinenbaustudium einschrieb und dann doch an die Popakademie wechselte. Diese Frage stellte er sich sogar in Bezug auf seine Musik selbst. Als Kind wurde er zu einem "kleinen" YouTube Star mit Videos in denen er Boogie Woogie Songs am Piano spielte, mit 25 präsentiert er sich mit erwachsenen Popsongs. "Mein 14-jähriges Ich fand Singen noch doof, aber nach und nach habe ich Gefallen daran gefunden. Heute ärgere ich mich, dass ich nicht früher damit angefangen habe" erklärt Luca und fügt hinzu: "manchmal stört mich meine Unentschlossenheit ganz gewaltig". Im Gute-Laune-Stimmung verbreitenden Titelsong mit der markanten Trompete im Refrain wendet Luca das Gefühl der Hilflosigkeit ins Positive: "Einfach mal machen und gucken, was passiert". Auch der Song "Complicated" ist von einer überaus positiven Grundstimmung getragen, die von einem stimmungsvollen Saxophon-Solo ausgedeutet wird. In "Better Give Up" stellt Luca eine fröhliche Harmonie seiner Überlegung gegenüber, manchmal alles sein lassen zu wollen, während er im R'n'B inspirierten "Ice Cold Blue Eyes" ganz klassisch die Liebe thematisiert. Mit "Right or Wrong" entwickelt Luca Sestak eine sehr erfrischende, melodische Popmusik. Auf Tour hat er den neuen Sound, in aller Ruhe parallel zum Studium in Mannheim entwickelten, schon erfolgreich ausprobiert, jetzt ist er bereit, ihn mit einem noch größeren Publikum zu teilen.

CD:   25.-
Vö :   29.5.2020

 

 

Promontoire

Benjamin Moussay


Nach drei gefeierten ECM-Aufnahmen mit Louis Sclavis (Sources, Salt and Silk Melodies, und Characters on a Wall), die alle seinen improvisatorischen Einfallsreichtum bezeugen, wurde der französische Pianist Benjamin Moussay eingeladen, ein Soloalbum aufzunehmen.

Promontoire ist das Ergebnis, ein nachdenkliches, stimmungsvolles und zutiefst lyrisches Album, das sowohl ein auffallend eigenständiges Statement als auch eine bemerkenswerte Ergänzung zu den herausragenden Solo-Klavierserien von ECM darstellt.

Produziert von Manfred Eicher, und aufgenommen in den Studios la Buissonne im Januar 2019.    

CD:   25.-
Vö :   29.5.2020

 

 

Gentleman

Curtis Stigers


Der Sänger, Songwriter und Saxophonist mit Millionen verkaufter Alben und einer 28-jährigen Musikkarriere kehrt auf »Gentleman« mit neuen Original-Songs und ein paar handverlesenen Nuggets anderer Autoren zurück. Eine Spitzenband aus Pianist und Organist Larry Goldings (James Taylor), Bassist David Piltch (kd lang), Schlagzeuger Austin Beede (Alastair Greene Band), Trompeter John »Scrapper« Sneider (Madeleine Peyroux) und Schlagzeuger Doug Yowell (Duncan Sheik) sorgt für den erstklassigen musikalischen Rahmen.

Curtis Stigers glänzt hier nicht nur mit seiner markanten Stimme, sondern auch mit neuen Songs aus eigener Feder, eingängig und tief getränkt in Jazz und Blues. Produziert von Larry Goldings, ist dieses neue Album für Fans handgemachter Musik und großer Stimmen goldrichtig.  

CD:   25.-
Vö :   1.5.2020        

 

 

Arctic Riff

Marcin Wasilewski Trio & Joe Lovano


Text folgt.....

CD    :   25.-
2 LPs:   45.-
Vö    :   26.6.2020

 

 

On The Tender Spot Of Every Calloused Moment

Ambrose Akinmusire


CD:   25.-
Vö :   5.6.2020

 

 

Gogo Penguin

GoGo Penguin


Akustischer Jazz, Klassik, Indierock, Trip-Hop, Minimal, Break-Beats, Jungle, Drum’n’Bass, Ambient – GoGo Penguin haben in der Vergangenheit gleich mehrfach bewiesen, dass ihr musikalisches Interesse und Können in keine Schublade passen.

2020 tun sie es schon wieder und schicken ein neues Album ins Rennen, das sie diesmal ganz einfach nach sich selbst benannt haben: »GoGo Penguin«.

Zuletzt veröffentlichte das Trio aus Manchester, bestehend aus Chris Illingworth, Nick Blacka und Rob Turner an Piano, Bass und Schlagzeug, sein Album »A Humdrum Star« (2018) beziehungsweise seine EP »Ocean In A Drop (Music For Film)« (2019).

Und wie auf ihren Vorgängern entpuppen sie sich auch auf »GoGo Penguin« als virtuose Musiker, als experimentelle Querdenker, als eines der spannendsten Ensembles, das das Genre zurzeit zu bieten hat.

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   12.6.2020

 

 

Silje Nergaard

Silje Nergaard


Zum 30-jährigen Jubiläum ihrer Karriere veröffentlicht die mehrfach preisgekrönte norwegische Jazzsängerin Silje Nergaard ein einzigartiges Doppelalbum mit neuen Songs sowie einzigartigen akustischen Versionen ihrer größten Hits!

Teil 1 (CD 1) präsentiert Siljes größte Hits in einer neuen intimen Umgebung: Nur von einem Klavier begleitet kann man ihre einzigartige Stimme genießen wie nie zuvor. Dieser Teil des Doppelalbums, der auch einige neue Songs und zwei exklusive Coversongs enthält, heißt »Japanese Blue«. Teil 2 (CD 2) enthält 8 neu geschriebene Songs für Band (Klavier, Gitarre, Bass, Schlagzeug) und Gesang. Dieser Teil heißt »Hamar Railway Station« und handelt von der Geschichte der jungen Silje, die die Welt erkunden wollte. Auf dem Album finden sich Versionen der 8 Songs in englischer und norwegischer Sprache (insgesamt 16 Songs).

2 CDs:   27.-
Vö     :   1.5.2020

 

 

Jazz At Berlin Philharmonic X: East - West

NES, Black String, Majid Bekkas & Nguyên Lê


East meets West – das war das Lebensthema von Nesuhi Ertegün (1917-1989). Wuchs er doch als Sohn des ersten Botschafters der türkischen Republik in Washington auf. Um selbst zu einem Botschafter zu werden, zu einem der bedeutendsten Förderer und Orient. Von der Renaissance bis heute kann man im Westen Wellen der Begeisterung für die östliche Kultur beobachten. Auch der Jazz hat seit seiner Entstehung vor gut hundert Jahren stets Elemente anderer Kulturen aufgenommen und in sein Stilvokabular übernommen. Andererseits haben KünstlerInnen östlicher Kulturen den Jazz umarmt, mit ihrer Tradition fusioniert und so neue Ausdrucksformen dieser ursprünglich rein afroamerikanischen Musik gefunden.

Mit zwei Ensembles; NES und Black String, sowie zwei herausragenden Stilisten ihrer Instrumente, Nguyên Lê und Majid Bekkas, ging Jazz at Berlin Philharmonic nun auf Spurensuche, nach der fruchtbaren musikalischen Begegnung zwischen Ost und West: NES zeigen auf elegante und filigrane Art, wie aus Begegnungen verschiedener Traditionen neue kreative Ideen entstehen können. Das Trio kombiniert arabisch-andalusische Elemente, Jazz, Pop, Soul und Folk zu einem eigenen, unverwechselbaren Sound. Da ist das am Flamenco geschulte rhythmische Fundament des Perkussionisten David Gadea. Da ist die fantastische klassische Technik von Matthieu Saglio am normalen und Nesrine Belmokh am E-Cello. Und natürlich die extrem wandlungsfähige Stimme Belmokhs. Sie singt in Englisch und Arabisch und weiß ihrer Stimme unglaubliche Farben und Charakterzüge zu entlocken.

Black String um die Geomungo (ein traditionelles koreanisches Zither-ähnliches Saiteninstrument)-Spielerin Yoon Jeong Heo verschmilzt die koreanische Musiktradition mit freier Improvisation und modernem Jazz. Kunstvoll und vielschichtig werden die typischen Melodielinien der klassischen asiatischen Musik und das tonale Spektrum der traditionellen Instrumente mit den Mitteln aktueller westlicher Stile erweitert, ja zu einer völlig neuen, eigenen Musik verschmolzen.

Fehlen noch die Solisten des Abends: Der französische Gitarrist mit vietnamesischen Wurzeln Nguyên Lê gilt als herausragender Musiker, der auf spannende und bahnbrechende Weise den Jazz mit weltmusikalischen, insbesondere asiatischen und afrikanischen, Einflüssen kombiniert. »Ich bin eine personifizierte Fusion der Kulturen«, sagt er selbst über sich und ist damit das perfekte Bindeglied für den Ost-West-Dialog. Ebenso wie Majid Bekkas. Der Marokkaner ist einer der schillerndsten Meister des modernen Gnawa-Universums, und vielleicht der mit den vielfältigsten Aktivitäten in andere Genres hinein. Sei es an der Seite des Pianojazz-Freigeistes Joachim Kühn oder mit seinem Magic Spirit Quartet, stets schlägt er waghalsige Kontinente und Stile überspannende musikalische Brücken und fängt damit den Geist des Jazz im 21. Jahrhundert ein.

Jahrhundertealte Musikkultur, filigrane Klänge und volles Brett, Exotik und Verblüffendes – East meets West auf dem Impro-Terrain: Der Jazz at Berlin Philharmonic-Abend sorgte für einen mitreißenden Clash der Kulturen. Nesui Ertegün wäre von dieser Begegnung von Ost und West sicher begeistert gewesen.

CD:   25.-
Vö :   29.5.2020   

 

 

Motherhood

Klaus Doldinger


Re-Make oder Neudeutung? Weder noch! In Klaus Doldingers Augen ist sein neues Album »Motherhood«, das er mit Passport, Gesangsgästen und Solisten eingespielt hat, gleichsam Rückblick und Standortbestimmung. »Motherhood« gab es schon mal, Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre. Allerdings nicht als Albumtitel, sondern als Projektname mit dem vorangestellten Artikel »The«. Von The Motherhood erschienen 1969 »I Feel So Free« und 1970 »Doldinger's Motherhood«, zwei Alben, in denen Klaus Doldinger vor einem halben Jahrhundert seine musikalische Sprache neu ausrichtete und erweiterte.

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   8.5.2020

 

 

Rivages

Jean-Louis Matinier & Kevin Seddiki


Der Akkordeonist Jean-Louis Matinier ist seit langem in unterschiedlichen Formationen bei ECM-Aufnahmen präsent: mit den Gruppen von Anouar Brahem (auf den Alben Le pas du chat noir und Le voyage de Sahar), Louis Sclavis (Dans la nuit) und François Couturier (Nostalghia, Tarkovsky Quartett) sowie im Duo mit Marco Ambrosini (Inventio).

Nun folgt die erste Dokumentation eines neuen Projekts mit dem Gitarristen Kevin Seddiki, dessen weitreichende musikalische Vorstellungskraft der von Matinier vollkommen entspricht. Sedikki, der hier sein ECM-Debüt gibt, studierte zunächst klassische Gitarre bei Pablo Márquez und hat auch mit vielen Improvisatoren quer durch die Idiome gearbeitet, von Jazz bis zu transkulturellen Projekten.

Die Bandbreite der Musik auf Rivages reicht vom Traditional »Greensleeves« über Gabriel Faurés »Les Berceaux« bis hin zu Kompositionen und Improvisationen der beiden Protagonisten. Rivages wurde im April 2018 im Auditorio Stelio Molo Studio in Lugano aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.    

CD:   25.-
Vö :   29.5.2020

 

 

Una realidad diferente

Antonio Lizana


Una Realidad Diferente ist Antonio Lizanas neues Studioalbum - neun Songs mit melodischen und rhythmischen Wurzeln im traditionellen Flamenco, übersetzt in zeitgemäße Sounds und Arrangements, die von Jazz bis Neo-Soul viele spannende Einflüsse in sich aufnehmen.

Auf den ersten Blick haben Flamenco und Jazz nicht viel miteinander zu tun, aber wenn man eine Stimme hat wie Antonio Lizana und ein Instrument, das Saxofon, so virtuos beherrscht, wenn sich beide Talente mit hoher Improvisationskunst und der Neugier auf gemeinsame Wurzeln unterschiedlicher Klangwelten verbinden - dann wachsen diese Welten auf das Verführerischste zusammen.          

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   19.6.2020

 

 

Frenchy

Thomas Dutronc


Oh-la-la, französischer wird's nicht: Sänger und Gitarrist Thomas Dutronc nimmt auf seinem neuen Album die großen Klassiker der französischen Pop-Musik ins Visier und lädt dazu erlesene internationale Gäste wie Diana Krall, Iggy Pop, Billy Gibbons (Zz Top), Jeff Goldblum, Haley Reinhardt, Youn Sun Nah & Stacey Kent ein.

Nach vier Alben, bedeutenden Musikpreisen und Hunderten von Konzerten in Frankreich will der Sohn der Gesangslegenden Francoise Hardy und Jacques Dutronc jetzt den internationalen Markt erobern! In relaxed swingendem Pop-Jazz-Sound würdigt er das Werk der großen französischen Songwriter, deren Melodien die Welt erobert haben. Neben Riesenklassikern wie »C'est Si Bon«, »Autumn Leaves« oder den Ohrwurm aus dem Liebesfilm »Ein Mann und eine Frau« schummelt er auch den sehr modernen Klassiker »Get Lucky« von Daft Punk.          

CD:   25.-
Vö :   19.6.2020

 

 

Big Vicious

Avishai Cohen (Trumpet)


Avishai Cohen veröffentlicht 2020 sein neues Album »Big Vicious«. Damit stellt der israelische Jazztrompeter, Bandleader und Komponist gleichzeitig seine gleichnamige Band vor, die er vor sechs Jahren mit ein paar langjährigen Freunden gründete.

»Big Vicious«, das sind Avishai Cohen, Gitarrist Uzi Ramirez, Gitarrist und Bassist Yonatan Albalak und die beiden Schlagzeuger Aviv Cohen und Ziv Ravitz.

Gemeinsam wagen sie sich auf ihrem Debüt in neue musikalische Gefilde, denn neben Jazz warten Einflüsse aus Electronica, Ambient-Musik und Trip-Hop, Psychedelia, Rock und Pop.

Mit dem Song »Honey Fountain« präsentierten Cohen und Band bereits eine erste Kostprobe von Big Vicious«. Insgesamt warten elf Songs auf der Platte, darunter auch ein paar spannende Coverversionen, zum Beispiel von Massive Attacks »Teardrops« und Beethovens »Mondscheinsonate«.
( Text von JPC )

CD:   25.- / 3.4.2020
LP :   35.- / 8.5.2020

 

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