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Munich 2016

Keith Jarrett


Dieses Solokonzert von Keith Jarrett - aufgenommen in der Münchner Philharmonie am 16. Juli 2016, am letzten Abend einer Europatournee - zeigt den großen Klavierimprovisator auf dem Höhepunkt seiner Kreativität.

Indem er eine spontane Abfolge unterschiedlichster musikalischer Formen mit der Sicherheit eines Meisterarchitekten erschafft - und dabei zwischen Stücken von polyrhythmischer und harmonischer Komplexität etwas Blues und Folksong-hafte Lyrik einstreut - gelingt ihm er eine seiner besten Darbietungen. Ein aufmerksames und wertschätzendes Publikum hängt an jeder Note, jeder Nuance und wird mit einigen liebevollen Zugaben belohnt, darunter eine magische Version von »It's A Lonesome Old Town«.          

2 CDs:   35.- /   1.11.2019
2 LPs:    45.- / 22.11.2019

 

 

Not Far From Here

Julia Hülsmann


Das Album »Not Far From Here« stellt die neue Gruppe der vielfach ausgezeichneten Pianistin Julia Hülsmann vor, in der ihr langjähriges Trio mit Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling (sie spielen seit 17 Jahren zusammen) um den Berliner Saxophonisten Uli Kempendorff zu einem Quartett erweitert wird.

In Kempendorffs Spiel sind »Soviel Geschmeidigkeit. Soviel Widerspenstigkeit«, hat das Magazin Jazzthetik festgestellt. Er trägt eine frische Energie in das Konzept der Hülsmann-Gruppe. Jedes Mitglied des Quartetts bringt eigene Kompositionen ein, wobei Julia selbst fünf Stücke für das Album beisteuert. Das Repertoire wird durch ein zeitgemäßes Cover von »This Is Not America«, David Bowies Hit Single aus den 1980er Jahren (co-komponiert von Bowie, Pat Metheny und Lyle Mays), ergänzt, das hier in einer Quartettversion und einer Solo- Klaviervariation zu hören ist.

Das Album, das im März 2019 in den südfranzösischen Studios La Buissonne aufgenommen wurde, erscheint rechtzeitig zu einer umfangreichen Europatournee des Hülsmann Quartetts. Zu den Terminen gehören ECM50-Veranstaltungen beim London Jazz Festival und in Flagey in Brüssel.    

CD:   25.-
Vö :   1.11.2019

 

 

Lune Rouge

Erik Truffaz


Der französische Trompeter Erik Truffaz wird gern als legitimer Epigone Miles Davis‘ bezeichnet, und er selbst nannte den Gottvater der Jazz-Trompete als »Picasso des Jazz«. In Truffaz‘ Spiel und seinen bevorzugt klaren, nahezu sphärischen Tönen hört man diese Geistesverwandtschaft zweifellos heraus.

Nun hat Truffaz mit seinem langjährigen Quartett, bestehend aus Marcello Giuliani, Benoit Corboz und dem 2015 neu hinzugekommenen Drummer Arthur Hnatek ein neues Album mit dem Titel Lune Rouge, zu Deutsch: »Blutmond«, eingespielt. Das Album wird seinem Titel durchaus gerecht, denn es herrscht eine fast mystische Stimmung, in der Stille, Schwebendes und Improvisation die Hauptrolle spielen.

Lune Rouge ist vielleicht die bislang beste Platte des Quartetts, sicherlich die reinste, getaucht in Ocker-Licht, mit eingeträufelter tellurischer Kraft. Es ist ein unbekannter Ort, von dem wir wissen, dass wir ihn lange gesucht haben.    

CD     :  27.-
2 LPs :   35.-      
Vö     :   18.10.2019

 

 

e.s.t. Live In Gothenburg

E.S.T. - Esbjörn Svensson Trio


Ein Konzert für die Ewigkeit: Mit »e.s.t. live in Gothenburg« erscheint ein bisher unveröffentlichter Mitschnitt eines Konzertes, das der 2008 verstorbene Esbjörn Svensson zeitlebens als eines der besten seines Trios bezeichnete.
Aufgenommen 2001 spielten e.s.t. Titel von ihren bereits veröffentlichten Alben »From Gagarin's Point of View« und »Good Morning Susie Soho«. Mit »Bowling« findet sich sogar ein Stück auf dem Livealbum wieder, dass zuvor noch nie auf CD erschienen ist. »e.s.t. live in Gothenburg« dokumentiert die unvergängliche Magie dieser Band. Originalität, Wucht und Spielwitz finden hier aufs Beste zusammen.

2 CDs:   27.-
2 LPs :   57.-
Vö     :   1.11.2019

 

 

Feelings

Kinga Głyk


In »What Is Life«, dem Kernstück von »Feelings«, fragt Kinga Glyk: »Who would man be without feelings? They let us experience so much, they teach us, sometimes bringing pain, sometimes joy. Emotions - without them, we would be empty. Words aren't always able to express our feelings... but music is.« Ihrem Spoken Word-Intro lässt sie sodann die klanggewordene Variante ihrer zur Gewissheit gewordenen Erfahrung folgen. Ihre freiheitliche Jazz-Auffassung verbindet sie darin mit atemberaubenden narrativen Momenten, die abwechselnd auf R'n'B- und Folk-Fundamenten fußen.

Am Ende der Reise durch Kingas neues Album »Feelings« steht »Enu Maseti«, eine Ballade, die in Fantasiesprache noch einmal bündelt, was das neue Album ausmacht: große Emotionen stehen nicht im Widerspruch zur Improvisation, sie ermutigen sogar zur Freiheit. Zum Ausbruch aus Konventionen. In dieser Disziplin hat Kinga Glyk längst eine Vorbildfunktion eingenommen. Seit rund zwei Jahren zieht sie die Aufmerksamkeit von Fans, TV- und Radiomachern, YouTube-Usern, der schreibenden Zunft, und von Festival- und Club-Programmgestaltern gleichermaßen auf sich. Man steht buchstäblich Kopf, wenn sie die Stahlsaiten ihrer Bassgitarre zupft und anschlägt. Und das gar nicht mal so sehr, weil sie mit ihren solistischen Finessen als junge Frau in einem männerdominierten Instrumentalisten-Kreis mitmischt. Kinga Glyk ist gelebte Autonomie am Bass. Und »Feelings« ist der vorläufige Höhepunkt ihres Schaffens.          

CD:   25-
LP :   35.-
Vö :   6.11.2019

 

 

Dreamlife Of Debris

Kit Downes


Dreamlife of Debris setzt die auf Kit Downes' ECM-Debüt Obsidian begonnene Geschichte fort und erweitert und entwickelt ihre Kernideen weiter. Aber wo Obsidian (fast ausschließlich) ein Solo-Kirchenorgelalbum war, war es Teil von Kits Plan für Dreamlife, die Orgel in einen breiteren Kontext zu stellen und auch das Klavier in das größere kompositorische Gesamtbild einzubringen.

An diesem Projekt sind in erster Linie Musiker beteiligt, mit denen Downes seit langem in Verbindung steht - Saxophonist Tom Challenger, Cellist Lucy Railton, Schlagzeuger Seb Rochford - es gibt aber auch eine musikalische Erstbegegnung: mit dem norwegischen Gitarristen Stian Westerhus. »Ich war gespannt, wie das Einbeziehen unterschiedicher Partner die Richtung der Aufnahme verändern würde.«       

CD:   25.- / Vö: 25.10
LP:    35.- / Vö:   1.11

 

 

Characters On A Wall

Louis Sclavis


Auf Louis Sclavis' 13. ECM-Aufnahme findet der französische Klarinettist Inspiration aus zwei Quellen - der Straßenkunst von Ernest Pignon-Ernest und der interpretativen Originalität eines großartigen neuen Quartetts. Pignon-Ernests Arbeiten waren zuvor Gegenstand von Sclavis' hochgelobter 2002er Aufnahme Napoli's Walls.

Diesmal betrachtet Sclavis ein breiteres Spektrum der in-situ-Collagen des Künstlers von Ramallah bis Rom, auf der Suche nach »einer Dynamik, einer Bewegung, die einen Rhythmus, eine Emotion, ein Lied hervorbringt«. In der Sclavis-Band machen die begabte Bassistin Sarah Murcia und der expressive Schlagzeuger Christophe Lavergne zusammen mit dem Pianisten Benjamjn Moussay (einem wichtigen Mitspieler auf Sources und Silk And Salt Melodies) dies zum ersten Mal möglich, als Sclavis - auf charakteristisch individuelle Weise - das klassische Jazzformat aus Holzbläser, Piano, Bass und Schlagzeug auf einer ECM-CD erforscht.

CD:   25.- / 20.09.2019
LP :   35.- / 11.10.2019

 

 

Harmony

Bill Frisell


Wieder ein typisch entrückt-magisches Frisell-Meisterwerk mit Gitarrenkunst, atmosphärischen Vocals und einer genialen Songauswahl aus Jazz und Folk. Mit seinem Blue-Note-Debüt verspricht Bill Frisell ein wenig Harmonie in unsere unharmonischen Zeiten zu bringen. Auf "Harmony" präsentiert der Gitarrist, der bereits auf Blue-Note-Alben von u. a. Norah Jones, John Scofield und Charles Lloyd mitspielte, ein Programm aus Eigenkompositionen, einer gemeinsamen Komposition mit Elvis Costello und Jazz- und Folk-Klassikern. Zu hören ist Frisell mit einem neuen Quartett aus Sängerin und Geigerin Petra Haden (Tochter von Charlie Haden), Cellist und Vokalist Hank Robertson sowie Multiinstrumentalist und Sänger Luke Bergman. "Ich liebe es, wie Bill die Vorstellungen, die man von Genres hat, zerschlägt", lobt Blue-Note-Präsident Don Was den Neuzugang des Labels. "Er ist ein Musiker, der viele Sprachen beherrscht und alles unter einen Hut bringt."    

CD:   25.- / 4.10.2019
LP :   39.- / 8.11.2019

 

 

Dream Time

Abdullah Ibrahim (Dollar Brand)


Der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim hat in seiner neuen Heimat Bayern eine Solo-CD eingespielt: »Dream Time« ist ein auf leise Art mitreißender Konzertmitschnitt, der sich als eines der schönsten Selbstporträts dieses Musikers hören lässt. Ein Meister des Übergangs ist dieser Musiker, der bald 85-jährige Pianist Abdullah Ibrahim, geboren am 9. Oktober 1934 in Kapstadt, Südafrika. Ein Pianist, dessen Konzerte in jüngerer Zeit stets einen ganz langen Atem haben: Eine Melodie geht nonstop in die nächste über, eine gute Stunde lang, und das Ganze entwickelt eine Schönheit, die eine spirituelle Kraft hat. Diese Musik geht weit über ihre Töne hinaus.          

CD:   27.-
Vö :   18.10.2019

 

 

2.0

Stephane Belmondo/Sylvain Luc


Sylvain Luc und Stéphane Belmondo stehen wieder nach 20 Jahren und ihrem damaligen Debüt »Ameskeri« gemeinsam auf der Bühne um ihre 20-jährige musikalische Freundschaft zu feiern und schenken dem Anlass ein 2. Album: 

CD:   25.-
Vö :   25.10.2019

 

 

53

Jacky Terrasson


Mit seinem Alter hat der amerikanisch-französische Weltklasse-Pianist Jacky Terrasson scheinbar kein Problem und macht es ganz selbstbewusst zum Titel seines 15. Albums in einer immerhin seit 30 Jahren blühenden Karriere.

Relaxed und dennoch ausgefeilt sind die sechzehn neuen Tracks mit seinem Trio. Die mischen Modern Jazz, Latin und verdammt starke Melodien aus der Feder des Leaders. Ein moderner Meister - jetzt auf Blue Note!    

CD:   25.-
Vö :   27.9.2019


 

 

Common Practice: Live At The Village Vanguard 2017

Ethan Iverson & Tom Harrell


Das neueste ECM-Album mit dem Pianisten Ethan Iverson - nach der letztjährigen Duo-Aufnahme mit dem Saxophonisten Mark Turner, Temporary Kings, und zwei allenthalben gelobten CDs mit dem Billy Hart Quartett - präsentiert den in Brooklyn lebenden Künstler an der Spitze seines eigenen Quartetts in einem Programm aus Standards und Blues, das live im Manhattaner Jazzclub Village Vanguard aufgenommen wurde.

Iverson's Quartett für Common Practice Praxis beinhaltet als wichtigste melodische Stimme den Veteranen Tom Harrell, der 2018 von der U. S. Jazz Journalists Association zum Trompeter des Jahres gewählt wurde. Iverson preist die Qualität poetischer »Verletzlichkeit« in Harrells Spiel, insbesondere in Balladen wie »The Man I Love« und »Polka Dots and Moonbeams«, zwei der Highlights des Albums. Dank des hochkarätigen Rhythmusteams aus Bassist Ben Street und Schlagzeuger Eric McPherson, dessen subtiler Einfallsreichtum dazu beiträgt, Denzil Best's Bebop-Groover »Wee« und zwei unwiderstehlich bluesige Iverson-Originale voranzutreiben, vibriert Common Practice vor mit überschwänglichem Swing.    

CD:   25.-
Vö :   20.9.2019

 

 

Blue World

John Coltrane


Im Juni letzten Jahres veröffentlichte Impulse! Records "Both Directions At Once", ein "verlorenes Album" von Jazz-Legende John Coltrane. Es landete auf Platz 21 der US-Billboard-Charts, führte die Jazz-Charts auf der ganzen Welt an und brachte Coltrane auch hierzulande in die Top-20 der Pop-Charts. Bis dato hat "Both Directions At Once" weltweit mehr als eine Viertelmillion Alben verkauft.Obwohl es schien, dass es sich um einen Jahrhundertfund handelte, hat das Schicksal jetzt ein zweites "Coltrane-Ass" aus dem Ärmel gezogen, denn es fand sich ein weiteres Tonband einer bislang komplett unveröffentlichten Session des Meisters.
1964, im Jahr von "A Love Supreme", gingen John Coltrane und sein Classic Quartet (McCoy Tyner, Jimmy Garrison, Elvin Jones) in Rudy Van Gelders Studio und nahmen die Musik für einen heute vergessenen kanadischen Film auf, bestehend aus grandiosen, bislang noch nie gehörten Coltrane-Kompositionen wie "Blue World" und Neuaufnahmen von Coltrane-Klassikernwie "Naima".
Ein großer Coltrane-Moment, der lang auf seine Entdeckung warten musste!. Bis jetzt!

CD    :   25.-
2 LPs:    32.-
Vö     :   27.9.2019

 

 

Sun On Sand

Joshua Redman & Brooklyn Rider


Es geht ums Licht: »Sun On Sand«, das neue Album von Joshua Redman und Brooklyn Rider enthält 8 Kompositionen aus einer Suite des Komponisten Patrick Zimmerli. Jedes einzelne Stück der Suite, die 2014 in der Londoner Wigmore Hall uraufgeführt wurde, stellt einen unterschiedlichen Ausdruck von Licht dar. Das Stück »Between Dog And Wolf« wurde beispielhaft nach einer französischen Bezeichnung für die Abenddämmerung benannt. »Sun On Sand« ist die zweite Zusammenarbeit zwischen Redman und Zimmerli, der die Orchester-Arrangements für Redmans Kompositionen zum 2013 erschienen Album »Walking Shadows« schrieb.

Aus New York stammend, lebt und arbeitet der Komponist und Saxofonist Patrick Zimmerli abwechselnd in Paris und in seiner Heimatstadt. Seine Musik findet an der Wegkreuzung zwischen Klassischer Musik und modernem Jazz statt. Zimmerlis Kollaborationen umfassen Arbeiten mit etlichen international bedeutsamen Musikern wie Brad Mehldau, zu dessen »Modern Music«-Album mit Kevin Hays er Kompositionen beisteuerte. Außerdem arbeitete er mit Brian Blade, Luciana Souza, Ethan Iverson, The Knights und dem Escher String Quartet. Seine Werke wurden unter anderem in der Carnegie Hall und der Town Hall in New York, dem Salle Pleyel in Paris, dem Großen Saal des Konzerthauses Wien, im Sala von São Paulo und im SFJazz-Center in San Francisco aufgeführt.

CD:   25.-
Vö :   4.10.2019

 

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