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Ménage À Trois

Wieder, Gansch & Paul


Thomas Gansch - Trumpet
Albert Wieder - Tuba
Leonhard Paul - Trombone          

CD:   25.-
Vö :   27.12.2019

 

 

Kristallen

Nils Landgren & Jan Lundgren


Wenn der Posaunist und Sänger Nils Landgren auf den Pianisten Jan Lundgren trifft: Kunstvoll fangen sie auf »Kristallen« den Zauber der schwedischen Volksmusik ein und schwelgen in den Melodien ihrer Eigenkompositionen oder des »Great American Songbooks«. Zwischen erhabener Leichtigkeit und melancholischem Sinnieren entstehen subtile Klanglandschaften.

Ruhig und gelassen fließt ihr Kammerjazz, der nicht nach Aufmerksamkeit schreit, sondern demjenigen seine wahre Schönheit offenbart, der genau hinhört. Schon auf Nils Landgrens Leonard Bernstein-Tribute »Some Other Time« aus dem Jahre 2016 konnte man das Zusammenspiel mit Jan Lundgren bestaunen. In Reinform gab es die beiden bisher aber noch nie.

Hier haben zwei zueinander gefunden, die schon von ihrer musikalischen DNA her in denselben Kategorien denken und fühlen: Nordisches Gemüt, tiefe romantische Empfindung, impressionistische Färbung und das Bekenntnis zur amerikanischen Jazztradition machen den Reiz ihres Zusammenspiels aus. »Kristallen« ist ein in vielen Farben leuchtender musikalischer Diamant, behutsam geschliffen in vertrauter Zweisamkeit.          

CD:   25.-
LP :   39.-
Vö :   17.1.2020

 

 

Let Life Flow

Philip Fankhauser


Let Life Flow birgt einige Überraschungen - musikalische, stilistische, sprachliche und personelle. Philipp Fankhauser ist und bleibt mit Herz und Seele Bluesmusiker. Das schon Mal zur allgemeinen Beruhigung. Doch was er mit seinem letzten Album »I'll Be Around« im 2017 begonnen hat, führt er mit einem Gespür für feine Zwischentöne weiter. Der soulgetränkte Blues ist weiterhin seine Stärke und auch die Try-My-Love-esken Fankhauser/Walker Balladen fehlen auf seiner neuen Platte nicht.          

CD    :  25.-
2 LPs:   30.-
Vö^  :  13.12.2019

 

 

Polaroyde

Martin Dahanukar


Leben, um davon zu Spielen: Auf »Polaroyde« sind elf persönliche Snapshots zu hören. Die neusten Stücke von Martin Dahanukar sind Porträts besonderer Menschen oder erzählen von intensiven Lebensmomenten. Für erdigen Drive sorgen der Perkussionist Willy Kotoun und Kontrabassist Philipp Moll. Am Keyboard verleiht Michael Haudenschild der Musik lyrische Weiten und Raum für die mysteriös-spannungsvollen Trompetenklänge. Die poetischen Tonbilder erinnern an Stills aus der Nouvelle Vague.

Martin Dahanukar, trumpet
Michael Haudenschild, piano & fender rhodes
Philipp Moll, double-bass
Willy Kotoun, percussion

CD:   25.-
Vö :   18.1.2020

 

 

Absolut

Nu Dag


Über die Band
Nu Dag ist ein Kreis von fünf Menschen, die eine intensive Auseinandersetzung suchen. Ihre
Musik ist dringlich, spricht gesellschaftliche Probleme an und besingt grosse Themen,
welche uns einladen, die Froschperspektive zu verlassen.
Nu Dag, 2014 von der Berner Saxophonistin und
Komponistin Chili Romer ins Leben gerufen.
Karoline Espås, Gesang / Lotta-Maria Pitkänen, Geige / Raphael Heggendorn, Cello
Sebastian Hirsig, Piano / Chili Romer, Saxophon, Gesang, Komposition
 
 
Über die Musik
Die Musik gleiche einem Gemälde abstrakter
Malerei, meinen die einen, sie sei eine Reise von der Erde in den Weltraum, sagen die
anderen. Die Musik von Nu Dag ist sehr zugänglich und gefällt einem breiten Publikum - sie ist gesanglich, relativ harmonisch und „schön“.  Zugleich offenbart sie ein unkonventionelles Hörerlebnis -
einerseits durch die Besetzung ohne Bass und Schlagzeug, die wohltuend viel Raum öffnet,
andererseits durch die vielschichtigen Kompositionen, welche sich unterschiedlichster
stilistischer Elemente von Jazz über freie Improvisation bis zu nördlicher Volksmusik
bedienen und Überraschungen bereithalten.
 
Über das Album
«Absolut» wurde im Mazzive Sound Studio Bellmund mit einer Studer A80 auf ein 2-Zoll 24-Spur Tonband aufgenommen. Gemischt und gemastert wurde «live» auf ein ¼-Zoll Stereoband der Studer B67, welche gerade erst im Mazzive Sound Studio angekommen war und zuvor 40 Jahre lang das Berner Puppentheater Demenga / Wirth mit Musik versorgt hatte. Der Folienschnitt für die Vinylpressung erfolgte bei der Schallplatten Schneid Technik Frankfurt am Main direkt vom Masterband. Für die CD-Version wurde das Masterband digital aufgenommen. Fünf der sieben Titel sind ungeschnitten.

CD:   20.-
LP :   30.-
Vö :   13.12.2019

 

 

Activate Infinity

The Bad Plus


»Mit kurzen, prägnanten Stücken, transparentem Zusammenspiel und, vor allem, ihrem kooperativen Ansatz bleiben The Bad Plus eine Band im besten Sinne.« (Stereo, Dezember 2019)

CD:   25.-
Vö :   10.1.2020

 

 

Sur l'Ecran noir de mes Nuits blanches (Jazz-Album)

Natalie Dessay, Yvan Cassar, Jean-Pierre Bertrand, Raphael Chassin


Auf ihrem Album "Sous l'écran noir de mes nuits blanches" erkundet Natalie Dessay das Repertoire des französischen Dichters und Jazz-Musikers Claude Nougaro. Zusammen mit dem französischen Starproduzenten und Musiker Yvan Cassar und ihrer einzigartigen Stimme arbeitet Dessay "Claudes weibliche Seite" heraus - voller musikalischer Finesse und Emotionen.

CD:   27.-
Vö :  15.11.2019 

 

 

Kalan Teban

Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann & Lucas Niggli


Aly Keïta comes from a Malinke Griot family from the Ivory Coast and is a master of the balafon, the African xylophone.
The musician from Côte d'Ivoire settled in Europe years ago and has since played with a number of jazz giants from keyboarder Joe Zawinul to Norwegian saxophonist Jan Garbarek.
Aly Keïta's music comes into its own in a trio with percussionist Lucas Niggli and woodwind player Jan Galgen
Brönnimann. Both Swiss musicians were born in Cameroon and have known each other since childhood. The first successful album 'Kalo Yele' was released in 2016. They gave concerts and went on tour and have since refined and perfected their music.
The new album 'Kalan Teban' shimmers in even stronger colours. The hypnotic music of dense balafon melody patterns, the singing of Aly Keïta, the grooves of the drums and extensive improvisation arcs of saxophone or clarinet make 'Kalan Teban' a trance-like listening pleasure.

CD:   29.-
Vö :   10.1.2020

 

 

Munich 2016

Keith Jarrett


Dieses Solokonzert von Keith Jarrett - aufgenommen in der Münchner Philharmonie am 16. Juli 2016, am letzten Abend einer Europatournee - zeigt den großen Klavierimprovisator auf dem Höhepunkt seiner Kreativität.

Indem er eine spontane Abfolge unterschiedlichster musikalischer Formen mit der Sicherheit eines Meisterarchitekten erschafft - und dabei zwischen Stücken von polyrhythmischer und harmonischer Komplexität etwas Blues und Folksong-hafte Lyrik einstreut - gelingt ihm er eine seiner besten Darbietungen. Ein aufmerksames und wertschätzendes Publikum hängt an jeder Note, jeder Nuance und wird mit einigen liebevollen Zugaben belohnt, darunter eine magische Version von »It's A Lonesome Old Town«.          

2 CDs:   35.- /   1.11.2019
2 LPs:    45.- / 22.11.2019

 

 

Not Far From Here

Julia Hülsmann


Das Album »Not Far From Here« stellt die neue Gruppe der vielfach ausgezeichneten Pianistin Julia Hülsmann vor, in der ihr langjähriges Trio mit Marc Muellbauer und Heinrich Köbberling (sie spielen seit 17 Jahren zusammen) um den Berliner Saxophonisten Uli Kempendorff zu einem Quartett erweitert wird.

In Kempendorffs Spiel sind »Soviel Geschmeidigkeit. Soviel Widerspenstigkeit«, hat das Magazin Jazzthetik festgestellt. Er trägt eine frische Energie in das Konzept der Hülsmann-Gruppe. Jedes Mitglied des Quartetts bringt eigene Kompositionen ein, wobei Julia selbst fünf Stücke für das Album beisteuert. Das Repertoire wird durch ein zeitgemäßes Cover von »This Is Not America«, David Bowies Hit Single aus den 1980er Jahren (co-komponiert von Bowie, Pat Metheny und Lyle Mays), ergänzt, das hier in einer Quartettversion und einer Solo- Klaviervariation zu hören ist.

Das Album, das im März 2019 in den südfranzösischen Studios La Buissonne aufgenommen wurde, erscheint rechtzeitig zu einer umfangreichen Europatournee des Hülsmann Quartetts. Zu den Terminen gehören ECM50-Veranstaltungen beim London Jazz Festival und in Flagey in Brüssel.    

CD:   25.-
Vö :   1.11.2019

 

 

Lune Rouge

Erik Truffaz


Der französische Trompeter Erik Truffaz wird gern als legitimer Epigone Miles Davis‘ bezeichnet, und er selbst nannte den Gottvater der Jazz-Trompete als »Picasso des Jazz«. In Truffaz‘ Spiel und seinen bevorzugt klaren, nahezu sphärischen Tönen hört man diese Geistesverwandtschaft zweifellos heraus.

Nun hat Truffaz mit seinem langjährigen Quartett, bestehend aus Marcello Giuliani, Benoit Corboz und dem 2015 neu hinzugekommenen Drummer Arthur Hnatek ein neues Album mit dem Titel Lune Rouge, zu Deutsch: »Blutmond«, eingespielt. Das Album wird seinem Titel durchaus gerecht, denn es herrscht eine fast mystische Stimmung, in der Stille, Schwebendes und Improvisation die Hauptrolle spielen.

Lune Rouge ist vielleicht die bislang beste Platte des Quartetts, sicherlich die reinste, getaucht in Ocker-Licht, mit eingeträufelter tellurischer Kraft. Es ist ein unbekannter Ort, von dem wir wissen, dass wir ihn lange gesucht haben.    

CD     :  27.-
2 LPs :   35.-      
Vö     :   18.10.2019

 

 

e.s.t. Live In Gothenburg

E.S.T. - Esbjörn Svensson Trio


Ein Konzert für die Ewigkeit: Mit »e.s.t. live in Gothenburg« erscheint ein bisher unveröffentlichter Mitschnitt eines Konzertes, das der 2008 verstorbene Esbjörn Svensson zeitlebens als eines der besten seines Trios bezeichnete.
Aufgenommen 2001 spielten e.s.t. Titel von ihren bereits veröffentlichten Alben »From Gagarin's Point of View« und »Good Morning Susie Soho«. Mit »Bowling« findet sich sogar ein Stück auf dem Livealbum wieder, dass zuvor noch nie auf CD erschienen ist. »e.s.t. live in Gothenburg« dokumentiert die unvergängliche Magie dieser Band. Originalität, Wucht und Spielwitz finden hier aufs Beste zusammen.

2 CDs:   27.-
2 LPs :   57.-
Vö     :   1.11.2019

 

 

Reckon

Jim Black


The Chicoago Reader describes the Jim Black Trio with Thomas Morgan (Bass) and Elias Stemeseder (Piano) "one of the best bands in Jim Black's busy career". In the HardStudios Winterthur the trio recorded this new album over two days. It is their fourth CD as a trio and their second release on Intakt Records.
Drummer Jim Black has one of the most immediately recognizable styles in Jazz -– his wonderful unhinged playing bears the mark of the rock backbeat, but he adds a clanking disruptive quality that forces his collaborators to sharpen their reflexes.
"They find their own space", writes Kevin Whitehead in the liner notes.
"Stemeseder is an original. It's not that he never backstops a right-hand melody with left-hand chords – he just does it less than most jazz pianists. He can feather the pedals or get stabby-percussive, but never over-plays. The space he leaves around the piano's sound is an invitation: he creates room. Like Stemeseder, Thomas Morgan has the confidence to do nothing where another accompanist might fill all the holes.
His bass tone is ringing and clear, his attack has propulsive bite, and his lines sing. He provides a through-line when the other guys fracture."

CD:   29.-
Vö :   10.1.2020

 

 

Feelings

Kinga Głyk


In »What Is Life«, dem Kernstück von »Feelings«, fragt Kinga Glyk: »Who would man be without feelings? They let us experience so much, they teach us, sometimes bringing pain, sometimes joy. Emotions - without them, we would be empty. Words aren't always able to express our feelings... but music is.« Ihrem Spoken Word-Intro lässt sie sodann die klanggewordene Variante ihrer zur Gewissheit gewordenen Erfahrung folgen. Ihre freiheitliche Jazz-Auffassung verbindet sie darin mit atemberaubenden narrativen Momenten, die abwechselnd auf R'n'B- und Folk-Fundamenten fußen.

Am Ende der Reise durch Kingas neues Album »Feelings« steht »Enu Maseti«, eine Ballade, die in Fantasiesprache noch einmal bündelt, was das neue Album ausmacht: große Emotionen stehen nicht im Widerspruch zur Improvisation, sie ermutigen sogar zur Freiheit. Zum Ausbruch aus Konventionen. In dieser Disziplin hat Kinga Glyk längst eine Vorbildfunktion eingenommen. Seit rund zwei Jahren zieht sie die Aufmerksamkeit von Fans, TV- und Radiomachern, YouTube-Usern, der schreibenden Zunft, und von Festival- und Club-Programmgestaltern gleichermaßen auf sich. Man steht buchstäblich Kopf, wenn sie die Stahlsaiten ihrer Bassgitarre zupft und anschlägt. Und das gar nicht mal so sehr, weil sie mit ihren solistischen Finessen als junge Frau in einem männerdominierten Instrumentalisten-Kreis mitmischt. Kinga Glyk ist gelebte Autonomie am Bass. Und »Feelings« ist der vorläufige Höhepunkt ihres Schaffens.          

CD:   25-
LP :   35.-
Vö :   6.11.2019

 

 

Dreamlife Of Debris

Kit Downes


Dreamlife of Debris setzt die auf Kit Downes' ECM-Debüt Obsidian begonnene Geschichte fort und erweitert und entwickelt ihre Kernideen weiter. Aber wo Obsidian (fast ausschließlich) ein Solo-Kirchenorgelalbum war, war es Teil von Kits Plan für Dreamlife, die Orgel in einen breiteren Kontext zu stellen und auch das Klavier in das größere kompositorische Gesamtbild einzubringen.

An diesem Projekt sind in erster Linie Musiker beteiligt, mit denen Downes seit langem in Verbindung steht - Saxophonist Tom Challenger, Cellist Lucy Railton, Schlagzeuger Seb Rochford - es gibt aber auch eine musikalische Erstbegegnung: mit dem norwegischen Gitarristen Stian Westerhus. »Ich war gespannt, wie das Einbeziehen unterschiedicher Partner die Richtung der Aufnahme verändern würde.«       

CD:   25.- / Vö: 25.10
LP:    35.- / Vö:   1.11

 

 

Dream Time

Abdullah Ibrahim (Dollar Brand)


Der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim hat in seiner neuen Heimat Bayern eine Solo-CD eingespielt: »Dream Time« ist ein auf leise Art mitreißender Konzertmitschnitt, der sich als eines der schönsten Selbstporträts dieses Musikers hören lässt. Ein Meister des Übergangs ist dieser Musiker, der bald 85-jährige Pianist Abdullah Ibrahim, geboren am 9. Oktober 1934 in Kapstadt, Südafrika. Ein Pianist, dessen Konzerte in jüngerer Zeit stets einen ganz langen Atem haben: Eine Melodie geht nonstop in die nächste über, eine gute Stunde lang, und das Ganze entwickelt eine Schönheit, die eine spirituelle Kraft hat. Diese Musik geht weit über ihre Töne hinaus.          

CD:   27.-
Vö :   18.10.2019

 

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