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Bach

Benjamin Appl; Concerto Köln;


Als »BBC New Generation Artist« und Preisträger des »Young Artist of the Year« (2016) sorgte Benjamin Appl bereits für Aufsehen und begeisterte das Publikum in großen Konzertsälen mit seiner schönen Stimme und Bühnen-Präsenz. Sein erstes Album »Heimat« erhielt lobende Kritik von der Presse: »hervorragend mit seinem kernig-dunklen Bariton und viel Sinn für Zwischentöne, mit seidigen Piano-Passagen und perfekter Diktion. [..…] zeitlos eindringlicher Gesang« (Deutschlandfunk). 

Auf seinem neuen Bach-Album spannt der junge Bariton mit dem herausragenden Alte Musik-Ensemble Concerto Köln und einer Auswahl von Rezitativen, Arien und Sinfonias einen Bogen über Bachs vielschichtiges Kantatenschaffen. In Zügen folgt die Auswahl dem Zyklus des Kirchenjahres, mit Musik aus frühesten und späten, bekannten und unbekannteren Werken, Parodien weltlicher Kantaten und der Entwicklung der Gattung von der traditionellen Choralkantate bis zur »modernen«. 

Benjamin Appl singt u. a. »Willkommen werter«, »Schatz, Mache Dich, mein Herze, rein« aus der Matthäuspassion und die Arie »Was Gott tut, das ist«. Dazwischen erklingen Sinfonias aus vier Kantaten. Als Bonus das berühmte »Jesus, bleibet meine Freude«.

CD:   27.-
Vö:   7.9.2018

 

 

Himmelsmusik

Philippe Jaroussky (Countertenor), Celine Scheen (Sopran), Jesus Rodil (Tenor), Dingle Yandell (Bass), L'Arpeggiata, Christina Pluhar


Musik als Himmel auf Erden: Das war für die Komponisten früherer Zeiten nicht einfach nur eine schöne Redewendung. Vom Mittelalter bis in die Barockzeit sah man in den wohlgeordneten Tönen einer Komposition ein Abbild des Kosmos. Die Regeln der Tonkunst waren die gleichen, nach denen sich die Gestirne des Himmels bewegten und durch die gerade die Kirchenmusik eine ganz besondere spirituelle Kraft erhielt. Christina Pluhar beleuchtet mit ihrem Ensemble L‘ Arpeggiata und einer Reihe hochkarätiger Solisten wie dem Countertenor Philippe Jaroussky nun genau dieses Phänomen mit einem Programm aus deutscher Barockmusik von Heinrich Schütz bis Johann Sebastian Bach. Himmelsmusik bietet einen wahren Schatz an Ausgrabungen deutschsprachiger Sakralmusik aus der Zeit vor Johann Sebastian Bach. Kaum bekannt sind zum Beispiel der Schütz-Schüler Johann Theile, der in Schweden und Dresden wirkende Christian Ritter, der Rudolstädter Hofmusiker Philipp Heinrich Erlebach, der Lübecker Organist (und Buxtehude-Vorgänger) Franz Tunder und der aus Mühlhausen stammende Johann Rudolf Ahle, der neben seinen musikalischen Ämtern auch das Bürgermeisteramt seiner Heimatstadt versah. Das Programm mündet in eines der schönsten geistlichen Konzerte Johann Sebastian Bachs: Komm süßer Tod BWV 478, gesungen von Philippe Jaroussky.

CD:   25.-
Vö :   5.10.2018

 

 

Preludes op.23 Nr.1-10 & op.32 Nr.1-13

Claire Huangci


Nach ihrer letzten, hochgelobten Veröffentlichung aller Chopin-Nocturnes widmet sich die chinesisch-US-amerikanische Pianistin Claire Huangci dem nächsten Klaviergiganten am anderen Ende der Romantik: Sergei Rachmaninoff und seinen 24 Préludes.

CD:   25.-
Vö:   21.9.2018

 

 

Memory

Hélène Grimaud


Hélène Grimauds neues Album bei Deutsche Grammophon ergründet das Wesen der Erinnerung in Miniaturen von Chopin, Debussy, Satie, Valentin Silvestrov und Nitin Sawhney

Musik wurde als ein Mittel beschrieben, etwas Verlorenes wiederzufinden – in ihrer jüngsten Aufnahme für Deutsche Grammophon widmet sich Hélène Grimaud dieser besonderen Fähigkeit von Musik: Bilder der Vergangenheit in der Gegenwart wachzurufen, Eindrücke von Orten und Zeiten zum Leben zu erwecken. Auf Memory spielt die französische Pianistin ein breites Spektrum von Klavierminiaturen ein. Ihre Auswahl reicht von impressionistisch anmutenden Träumereien Chopins und Debussys bis zu Valentin Silvestrovs zeitlosen Melodien im Volkston.

Erinnerung und Musik haben Parallelen. Beide sind flüchtig, nie fixiert, immer Gegenstand der Interpretation. Unsere Identität ist von Erinnerungen bestimmt, genau wie viele unserer Erlebnisse mit Musik verbunden sind. Das Wesen der Erinnerung ist universell und hat einen Platz im Leben jedes Einzelnen. Hélène Grimaud geht ihm nach und erkundet auf Memory musikalisch die vielen Ebenen des menschlichen Bewusstseins.

»Musik entfernt die Schichten der Zeit und enthüllt den Kern unserer Erfahrungen. Schmerz, Angst oder Freude verblassen, es bleibt nur die Empfindung. Die Empfindung ist der Nachhall der Erfahrung im Raum der Erinnerung. Sie ist auch der Raum, in dem Musik in jedem von uns erklingt – uns berührt, bewegt, uns unserem Inneren näherbringt. So kann uns die Musik auch daran erinnern, dass es neben den Belanglosigkeiten des Alltags einen Ort gibt, der den Sinn bewahrt, und dass wir nicht unter der Last des Vergessens leiden: Das Wunder des Lebens besteht in der Fähigkeit, zu reflektieren und zu erinnern.« Was die Pianistin sagt, berührt sowohl das Universelle als auch das Individuelle, und es verrät viel über ihre Auffassung von Musik als ein natürlicher Prozess, der im Augenblick des Erschaffens und Wiedererschaffens durch Gespür und Intuition gestaltet wird.

Memory folgt auf Grimauds Album Water, eine nachdenklich stimmende Betrachtung über den kostbarsten Rohstoff unserer Welt. Ihre jüngste Veröffentlichung steht in direktem Zusammenhang mit Water, denn wieder widmet sich Grimaud einer weiteren Grundlage des Lebens, die man solange für selbstverständlich nimmt, bis sie schwindet. 
(Text von JPC)

CD:   25.-
LP :   35.-
Vö :   21.9.2018

 

 

Vilde Frang spielt Bartok & Enescu

Vilde Frang, Nicolas Altstaedt, Erik Schumann, Gabriel Le Magadure, Rosanne Philippens, Lawrence Power, Lily Francis, Jan-Erik Gustavsson, Orchestre de Radio France, Mikko Franck


Wenn große Instrumentalsolisten konzertante Alben planen, dann kann man sicher sein: Auch die letzte Minute des CD-Programms ist der Präsentation der eigenen Virtuosität gewidmet. Das Konzept „Solo-Konzert“ füllt die ganze Silberscheibe. Anders bei der Geigerin Vilde Frang. Sie hat bei ihren Werkzusammenstellungen immer wieder für Überraschungen gesorgt, hat scheinbar Bekanntes in innovative, erhellende Zusammenhänge gestellt. Mit ihrem neuen Album sprengt sie sogar die Gattungsgrenzen und vereint Bartóks 1. Violinkonzert mit einem der herausragendsten Kammermusikwerke des gerade angebrochenen 20. Jahrhunderts: Dem Streicheroktett op. 7 des Rumänen George Enescu. Bartók – aufgenommen mit dem Orchestre Radio de France – vervollständigt Vilde Frangs fantastische Konzertdiskografie mit Perlen wie den Konzerten von Britten, Korngold, Nielsen und Tschaikowsky. Die Oktettaufnahme hingegen feiert die Wiedergeburt eines zu Unrecht vernachlässigten Geniestreichs. Sowohl Bartók als auch Enescu kamen im Jahr 1881 zur Welt. Beide traten – der Tradition der Spätromantik verschrieben – nach ersten Erfolgen an, die Musik des neuen Jahrhunderts auf ihre Weise zu gestalten. Beide endeten nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs im Exil – Bartók in den USA, Enescu in Paris. Der Erfolg von Bartóks 1. Violinkonzert scheiterte an dessen Ablehnung durch die Widmungsträgerin (Bartóks Jugendliebe Stefi Geyer), sodass das vollständige Werk – ein von Liebe durchglühtes Doppelporträt von Komponist und seiner Angebeteten – erst dreizehn Jahre nach Bartóks Tod zur Uraufführung kam. Mit dem ungestümen Oktett gelang es Enescu, einen Bogen von den Traditionen Schuberts und Mendelssohns bis hin zu Debussy zu schlagen.

CD:   25.-
Vö :   7.9.2018

 

 

Chopin / Ballades & Nocturnes

Leif Ove Andsnes


Nach seinem großen Erfolg mit der Neuentdeckung von Jean Sibelius als facettenreichem und tiefsinnigem Klavierkomponisten widmet sich Leif Ove Andsnes nun Frédéric Chopin, mit dem er sich vor über zehn Jahren zuletzt stärker auseinandergesetzt hat. 

Jetzt erweist sich der Norweger bei Chopin »als bezwingender musikalischer Erzähler« (so die »Neue Zürcher Zeitung« über eine Live-Darbietung der 4. Ballade). Die vier Balladen, jede ein ganz eigener, dramatischer Kosmos, bilden hier das Gerüst, das dann noch mit drei Nocturnes geschickt aufgefüllt wird. Andsnes' Chopin fasziniert durch die nicht übertrieben vergeistigte Sensibilität, die Kantabilität seines Anschlags und die meisterliche Souveränität der Darstellung.

CD:   27.-
Vö:   7.9.2018

 

 

Cities II

Thibault Cauvin, Erik Truffaz, Lea Desandre


»Cities II« ist das fünfte Album des bereits mit vielen internationalen Preisen ausgezeichneten französischen Gitarristen Thibault Cauvin, den seine brillante Karriere in viele Länder der Welt führte und der heute in Frankreich zu den führenden Gitarristen zählt. 

Gemeinsam mit bekannten Gästen führt die musikalische Reise auf »Cities II« in Städte auf der ganzen Welt, die Cauvin besonders am Herzen liegen: So erinnert Matthieu Chedid, der mit Cauvin die Leidenschaft fürs Surfen teilt, an Cap Ferret; und gemeinsam mit Ballake Sissoko, Erik Truffaz, Didier Lockwood, Christian-Pierre La Marca, Léa Desandre und Adelaide Ferrière bereist Cauvin die Städte Bamako, Agadir, Budapest, Sevilla, Venedig oder New York. 

Aufgenommen wurde das Album in den Studios im Schloss von Hérouville nahe Paris, das nach zwanzig Jahren Schlaf wiedereröffnet wurde und wo früher bereits David Bowie, Pink Floyd und Fleetwood Mac aufgenommen haben.

CD:   27.-
LP:   35.-
Vö:   7.9.2018

 

 

Homage à Penderecki

Anne-Sophie Mutter, Lambert Orkis, Roman Patkolo, London Symphony Orchestra, Krzysztof Penderecki


'Hommage à Penderecki - Berührende Darstellung einer außergewöhnlichen Künstlerfreundschaft 

Anlässlich des 85. Geburtstag von Krzysztof Penderecki erscheint bei Deutsche Grammophon ein Doppelalbum mit unterschiedlichen Werken des Komponisten für Geige und Klavier oder Orchester, eingespielt von Pendereckis musikalischer Weggefährtin Anne-Sophie Mutter. Das Album zelebriert die langjährige und außergewöhnliche Kooperation und Freundschaft zwischen Anne-Sophie Mutter und Krzysztof Penderecki. 

Die Werke von Penderecki tragen eine existenzielle Tiefe in sich und gehen weit über rein klangsinnliche Erfahrungen hinaus. Anne-Sophie Mutter vergleicht ihre Komplexität und Vielseitigkeit mit jener der Kunstwerke Picassos, derart unterschiedlich, gegensätzlich und kontrastreich seien seine verschiedenen musikalischen Schöpfungen. „Mich erschüttert die Tiefe der Empfindung, die aus ihnen spricht – fast mehr noch als sein kompositorisches Genie.“ (Anne-Sophie Mutter) 

Folgende Werke finden sich auf dem Doppel-Album: La Follia, Duo concertante, Violinsonate Nr. 2 und Metamorphosen. 

Hommage à Penderecki - Berührende Darstellung einer außergewöhnlichen Künstlerfreundschaft

Die Anne-Sophie Mutter gewidmete und im Jahr 2000 uraufgeführte Violinsonate Nr. 2 hat sie nun zusammen mit ihrem langjährigen musikalischen Partner und Begleiter, Lambert Orkis, erstmalig eingespielt. Die Aufnahme des Werke Duo concertante entstand mit dem jungen Bassisten Roman Patkoló, seinerzeit Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung. Metamorphosen wurde mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Krzysztof Penderecki aufgenommen. 

„In Anne-Sophie habe ich jemanden gefunden, der so Geige spielen kann, wie ich selbst gern gespielt hätte.“ (Krzysztof Penderecki)

2 CD:     29.-
Vö    :     10.8.2018

 

 

Concerti grossi op.7 Nr.1-6

Geminiani / Café Zimmermann


Die sechs Concerti grossi op. 7 von Francesco Geminiani gleichen einer musikalischen Wundertüte: jedes der sechs Werke wartet mit mindestens einer Überraschung auf, sei sie nun formaler, stilistischer oder struktureller Natur. Janusköpfig blickt die Musik sowohl nach vorne als auch zurück. Mit den Musikern von Café Zimmermann fragt man sich unweigerlich, weshalb man die Concerti grossi op. 7 so lange zu Gunsten der zwar auch interessanten, aber weitaus konventionelleren Concerti der Opera 2 & 3 vernachlässigt hat.
(Text von JPC)

CD:   27.-
Vö :   11.9.2018

 

 

George Szell - The Complete Columbia Album

John Browning, Robert Casadesus, Rudolf Firkusny, Leon Fleisher, Gary Graffman, Vladimir Horowitz, Rudolf Serkin, Rafael Druian, Zino Francescatti, Isaac Stern, Joseph Szigeti, Abraham Skernick, Pierre Fournier, Leonard Rose, Judith Raskin, Columbia Symph


Er war zweifellos einer der großen Dirigenten des 20. Jahrhunderts, ein begnadeter Orchestererzieher, der innerhalb weniger Jahre das Cleveland Orchestra (das 2018 100 Jahre alt wird) zu einem Weltklasseensemble formte. Aber er, der gebürtige Budapester George Szell, galt auch als mitleidloser Tyrann. Nichtsdestotrotz sind viele seiner Einspielungen bis heute gültige Referenzaufnahmen – so die Klavierkonzerte Beethovens mit Leon Fleisher, die drei letzten Sinfonien Dvoráks, dessen Slawische Tänze, Sinfonien von Mozart und Haydn, Tondichtungen von Richard Strauss, die Auszüge aus Wagners Ring, um nur einige zu nennen. Auf 106 CDs (mit 144-seitigem Coffee Table Book) entfaltet sich ein weites, erhellendes Panorama der hohen Kunst musikalischer Exekution und interpretatorischer Eindringlichkeit. Maßstabsetzend.

106 CDs:     339.00
Vö          :     10.8.2018

 

 

Timless

Il Divo


Divo ist die unübertroffene Band der Poptenöre: Mit über 30 Millionen Albumverkäufen weltweit, 160 Gold- und Platinalben in 33 Ländern und sie sind die kommerziell erfolgreichste Klassik-Crossover Gruppe in der internationalen Musikgeschichte, so steht es im Guinness Buch der Rekorde. Mit dem Album Timeless, das im August 2018 bei Decca Gold erscheint, feiert die Band ihren 15. Geburtstag. Die Songs auf dem Album sind ein klassischer Mix aus großen Pop-Hits und bekannten Standards in vier Sprachen: Von Adeles Hit Hola - einer spanischen Version von Hello - bis hin zu John Legends All of Me, Robbie Williams Angel, Natalie Cole’s Unforgettable bis zu Louis Armstrongs What a Wonderful World.

CD:     25.-
Vö :     10.8.2018

 

 

Songs & Dances

Purcell / Tim Mead (Countertenor) / Les Musiciens de Saint-Julie / Francois Lazarevitch


Der Countertenor Tim Mead und das Ensemble Les Musiciens de Saint-Julien von François Lazarevitch spüren hier den Einflüssen der irischen, schottischen und englischen Folklore in der Musik des »Orpheus Britannicus« nach. Neben Songs sowie Arien aus Oden und Bühnenwerken erklingen hier auch zahlreiche Tänze, die allerdings nicht – wie sonst so häufig – als Füllmaterial fungieren, sondern die folkloristische Wurzeln in Purcells Musik zusätzlich unterstreichen.
(Text von JPC)

CD:   27.-
Vö :   08.9.2018

 

 

Sinfonien 1-3

Marie-Nicole Lemieux, Beatrice Rana, Nadine Sierra, Alessandro Carbonare, Coro dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano


Leonard Bernstein, Komponist und Universalgenie, begeisterte die Welt nicht nur mit seinen großen Hits wie West Side Story oder Candide. Auch als Sinfoniker hat er mit drei herausragenden Werken seine Spuren in der Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts hinterlassen. Antonio Pappano und sein Orchestra dell‘ Accademia Nazionale di Santa Cecilia ehrten zusammen mit einer hochkarätigen Solistenriege im Februar 2018 Bernstein mit dessen drei Sinfonien und dem Orchesterwerk Prelude, Fugue & Riffs. Dabei verneigte sich Pappano auch vor einem großen Vorgänger, denn Bernstein war ab den 1980er-Jahren Ehrenpräsident des italienischen Spitzenorchesters. Jetzt erscheint der Livemitschnitt des Konzerts als ganz besonderer Beitrag zum Bernstein-Jahr 2018.

2 CDs:     32.-
Vö     :      10.8.2018

 

 

Symphonie Nr. 9 C-Dur "Die Große"

Schubert / Kammerorchester Basel / Heinz Holliger


Der weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus bekannte Schweizer Oboist, Komponist und Dirigent Heinz Holliger startet kurz vor seinem 80. Geburtstag (im Mai 2019) ein außergewöhnliches Aufnahmeprojekt: Zusammen mit dem Kammerorchester Basel nimmt er sämtliche Sinfonien von Franz Schubert auf. 

Den Auftakt macht die bekannte Sinfonie in C-Dur (»Die Große«), kombiniert mit der Ouvertüre zum Singspiel »Die Zauberharfe«. Der Dirigent strebt bewusst einen eigenen Zugang zur Musik des großen österreichischen Romantikers an, eine Interpretation, die vermeintlich Angenehmes aufraut und den Sinn für die gewagten Neuerungen in der Musik schärft. 

Die Presse war bei der Live-Aufführung der C-Dur-Sinfonie schon einmal begeistert: »Das Spiel der Noten geht in ein Spiel der Klangfarben über«, meinte die »Basler Zeitung«, und »AZ-Online« schrieb: »Heinz Holliger vermittelt am Dirigierpult seine Begeisterung für Schubert, und durch sein sehr genaues Quellenstudium gelingt es ihm, diese Musik mit einer ansteckenden Präsenz zu vermitteln.«

CD:   27.-
Vö:   20.9.2018

 

 

Life

Igor Levit


Igor Levit ist zweifellos einer der brillantesten Pianisten der heutigen Zeit und zudem einer der interessantesten und aktivsten. Seine hochgelobten, weltweit vielfach ausgezeichneten Aufnahmen für Sony Classical, seine ausverkauften, umjubelten Konzerte und die außergewöhnliche Medienpräsenz haben ihn zu einem der Top-Stars der Klassik gemacht. Gerade feierte er bei den Salzburger Festspielen triumphale Erfolge mit seinen Konzerten, die wie seine Alben auch durch ungewöhnliche Programme die Kritik begeistert.

Auch sein neues Album ist außergewöhnlich, eine musikalische Meditation über das Leben, entstanden nach und aus der Überwindung einer tiefen persönlichen Krise, in die ihn der tragische Tod eines engen Künstlerfreundes riss. »Life« stellt über die gewählten Werke von Bach bis Bill Evans die Frage nach Sinn und Dauer des Lebens, aber Levit feiert dabei das Leben hymnisch. Die »Chaconne« von Bach in der Fassung von Busoni, Liszts Bearbeitungen für Klavier von Wagners »Feierlichem Marsch zum heiligen Gral aus Parsifal« und »Isoldes Liebestod« (»Tristan und Isolde«) wie auch dessen monumentale Fantasie und Fuge über einen Choral aus Meyerbeers Oper »Le Prophète« wählte Levit für dieses Album, ebenso wie Robert Schumanns späte und selten aufgeführte Geister-Variationen. Eingespielt wurde die fantastisch klingende Aufnahme Album in der legendären Jesus-Christus Kirche in Berlin-Dahlem.

»Life« ist ein außergewöhnliches Hörerlebnis, eine musikalische Reise, die zum Nachdenken anregt und bewegt.

2 CDs:   29.-
Vö      :   5.10.2018

 

 

Cellosuiten BWV 1007-1012

Bach J.S / Yo Yo Ma - Cello


Bach und seinen Cellosuiten begegnete Yo-Yo Ma zum ersten Mal, als er vier Jahre alt war und unter Anleitung seines Vaters den ersten Takt des Präludiums der Suite Nr. 1 lernte. Diese Werke wurden zu einer Konstante in seinem Leben. Seine mit einem Grammy ausgezeichnete erste Gesamteinspielung der Suiten entstand, als Ma knapp 30 Jahre alt war. Seine zweite Aufnahme, »Inspired by Bach«, kam heraus, als der Cellist gerade 40 geworden war. Yo-Yo Mas frühere Einspielungen der Cellosuiten waren Meilensteine unter allen Aufnahmen klassischer Musik wie auch in seiner Karriere. Mit »Six Evolutions« beginnt ein neues Kapitel in der Beziehung des 58-jährigen Cellisten zu diesen Werken. Seine dritte Auseinandersetzung mit Bachs Cellosuiten lässt in jedem Takt die Reife und die Erfahrung des Meisterinterpreten spüren. »Bachs Cellosuiten sind seit jeher meine musikalischen Begleiter«, so Ma über die Werke. »Seit fast sechs Jahrzehnten haben sie mich gestärkt, mich getröstet und mir Freude bereitet, in stressigen Zeiten, wenn es etwas zu feiern gab oder ich des Trostes bedurfte. Welche Kraft hat diese Musik – noch heute, 300 Jahre nach ihrer Entstehung, ist sie uns Beistand in schwierigen Zeiten.«

2 CDS:   27.-
3 LPs :   59.-
Vö     :    14.9.2018

 

 

Leonard Bernstein Edition - His Great Recordings

Rudolf Serkin, Lukas Foss, Dietrich Fischer-Dieskau, Leonard Bernstein


Die vorliegende Sonderausgabe umfasst 15 herausragende Originalalben aus den 1950er und 1960er Jahren auf 16 CDs, darunter Referenzaufnahmen Bernsteins als Dirigent, Komponist und Pianist, so Strawinskys »Sacre du printemps«, Mahlers Dritte Sinfonie, Beethovens 5. Klavierkonzert (»Emperor«) mit Rudolf Serkin, Gershwins »Rhapsody in blue«, »Candide« und »West Side Story« u. v. a.
Die CDs wurden remastered und waren noch nie vorher in so guter Tonqualität zu hören – der perfekte Einstieg in das Werk dieses amerikanischen Genies, einem der größten Musiker des letzten Jahrhunderts.

16 CDs:     59.-
Vö       :      17.8.2018

 

 

Rossini Edition / 15 CDs & 6 DVDs

Rossini


Vor nunmehr 30 Jahren wurde Cecilia Bartoli Exklusiv-Künstlerin bei Decca und legte damit den Grundstein für eine der erfolgreichsten Künstler-Label-Partnerschaften in der Geschichte der klassischen Musik. Dieses Jubiläum fällt mit einem weiteren bedeutenden Ereignis zusammen: dem 150. Todesjahr von Rossini, jenem Komponisten, der Bartolis Karriere mehr als jeder andere geprägt hat. Aus diesem Anlass erscheint nun erstmals eine limitierte Edition, die sämtliche Rossini-Aufnahmen und DVDs Cecilia Bartolis enthält, einschließlich bisher unveröffentlichter Bild- und Tondokumente. 

Die Palette der Werke in dieser Sammlung ist ein unwiderlegbarer Beweis für Bartolis herausragendes Rossini-Genie: die enorme Bandbreite an Einspielungen verdeutlicht ihren überwältigen Facettenreichtum sowie ihr anhaltendes Interesse und Engagement für den Komponisten. Decca hat in Zusammenarbeit mit der Fondazione Rossini eine hochwertige Edition gestaltet, bestehend aus 15 CDs und 6 DVDs, die Bartolis gesamtes Spektrum aus Rossinis OEuvre eindrucksvoll dokumentiert. Darüber hinaus enthält die Edition die bisher unveröffentlichte Aufnahme von Salvatore Sciarrinos Orchestrierung der Kantate »Giovanna d'Arco«.
(Text von JPC)

Box:   150.-
Vö  :   8.9.2018

 

 

Miroirs

Elsa Dreisig, Orchestre National Montpellier Occitanie Pyrenees Mediterranee, Michael Schönwandt


Es sind manchmal die stillsten, psychologisch aber immer die dramatischsten Momente in Opern mit großen Titelheldinnen: Monologe voller Selbsterkenntnis – immer wieder vom Requisit des Spiegels begleitet, von den Komponisten als zentrale Szenen gestaltet. Die französisch-dänische Sopranistin Elsa Dreisig, absoluter Shooting-Star der internationalen Opernszene, hat aus diesen Momenten ihr Debütalbum Miroirs zusammengestellt – eine intensive Sammlung musikalischer Frauenporträts von Rosina bis Julia, von Margarethe bis Manon Lescaut und Salome, zum Teil in Versionen verschiedener Komponisten.
(Text von JPC)

CD:   25.-
Vö :   5.10.2018

 

 

Debussy & Satie

Fazil Say


„Erik Satie – Gymnopédiste“: So stellte sich Satie seinem Kollegen Claude Debussy wahrscheinlich vor, als die beiden im Kabarett „Chat Noir“ erstmals zusammentrafen. Sie wurden Freunde, obwohl oder gerade weil sie so verschieden waren. Während Debussy mit neuen impressionistischen Gestaltungsideen die Musik revolutionierte, rebellierte der einsame Kabarett-Pianist Satie mit Gymnopédien und Gnossiennes. Das Gipfeltreffen der beiden ist nun das Thema des ersten französischen Albums von Fazil Say. Hätten sich die beiden das damals träumen lassen? Der zu Lebzeiten fast mittelose Satie ist heute eine E- und U-Grenzen sprengende Kultfigur, seine so seltsam zeitlose, fast „stehende“ Musik populär wie nie. An Popularität hat er Debussy eindeutig überholt. Dessen Préludes beschwören Zusammenhänge zu Natur, Literatur und Kunst herauf. Sie erneuern die Idee des romantisch-poetischen Klavierstücks mit Titeln wie La Danse de Puck (mit Bezug auf Shakespeares Sommernachtstraum), Danseuses de Delphes (nach einer antikisierten Figurengruppe im Louvre) oder La Cathédrale engloutie (nach der bretonischen Legende der versunkenen Kathedrale von Ys). Auch Saties Klavierstücken liegen Visionen einer antiken Musik zugrunde, die der bekennende Esoteriker und Mitglied der Rosenkreuzer freilich frei fantasierte. Zu Lebzeiten der beiden Komponisten hat es niemals ein Konzert mit gemeinsamen Werken gegeben. Nun bringt Fazil Say zusammen, was durchaus zusammen gehört.

CD:   25.-
Vö :   31.8.2018

 

 

Moses

Stanisław Kuflyuk, Torsten Kerl, Evelina Dobraceva, Małgorzata Walewska, Polish Sinfonia Iuventus Orchestra, Michail Jurowski


Monumentale Opernentdeckung: Moses von Anton Rubinstein in Weltersteinspielung 

Über hundert Jahre musste dieses Monumentalwerk auf seine vollständige Uraufführung warten – und nun besitzt die Welt einen neuen Opernschatz: Anton Rubinstein (1829-1894), der legendäre Pianist, Liszt-Freund, Wegbereiter des russischen Musiklebens und Lehrer unter anderem von Peter Tschaikowsky, schuf am Ende seines Lebens zwischen 1884 und 1891 die große geistliche Oper Moses, die erst 2017 in Warschau ihre Premiere erlebte. Nun liegt das Werk, dem ein deutsches Libretto zugrunde liegt, in Weltersteinspielung vor. Die Hauptpartien sind mit Stanislaw Kuflyuk als Moses, Torsten Kerl als Pharaoh, Evelina Dobraceva als Pharaonentochter Asnath und Malgorzata Walewska als Moses' Mutter Johebet glänzend besetzt. 

Zu Rubinsteins Zeiten fand die umfangreiche Partitur, deren Umsetzung einen immensen Aufwand erfordert, kaum Interesse. Der Librettist Salomon Hermann Mosenthal war bei der Vollendendung von Moses bereits verstorben. Es kostete den Dirigenten Michail Jurowski Jahre, das in jeder Hinsicht kräfteverschlingende Werk vorzubereiten. Bei der Uraufführung am 15. Oktober 2017 in der Warschauer National Philharmonic Hall erlebte das internationale Publikum acht dramatische Bilder aus dem Leben des alttestamentarischen Propheten, dargestellt von fast zwei Dutzend Solisten, mehreren Chören und dem Polish Sinfonia Iuventus Orchestra.

3CDs:   39.-
Vö     :   7.9.2018

 

 

Klavierkonzerte 2 & 5

Bertrand Chamayou; Orchestre National de France; Emmanuel Krivine


»Es liegt nur an den Interpreten, diesen großartigen Genius angemessen ins rechte Licht zu rücken«: Der französische Pianist Bertrand Chamayou, der mit Schubert- und Ravel-Alben internationale Begeisterung hervorrief, widmet sich in seinem neuen Album der Klaviermusik von Camille Saint-Saëns – einem Repertoire, das immer noch viel zu sehr unter der Popularität von Stücken wie Der Karneval der Tiere oder Danse Macabre verschüttet liegt. Mit dem zweiten und fünften Klavierkonzert sowie einigen selten zu hörenden Solowerken präsentiert Chamayou dem Publikum Saint-Saëns als französischen Liszt – angereichert mit einzigartiger Exotik.

Saint-Saëns war ein Wunderkind, nicht nur als Komponist, sondern auch als Klaviervirtuose – und so schrieb er die meiste seiner Klaviermusik für sich selbst. Dass Chamayou nach seinem Ravel-Album zu diesem Meister gefunden hat, ist kein Zufall: In Saint-Saëns verschmelzen romantische Virtuosität mit immensem Klangfarbensinn und Exotik – Elemente, die genau zu Ravel führen. Nach eigenen Worten faszinieren den Solisten Saint-Saëns’ Sinn für das Bizarre, Exotische, Klangsinnliche, das sich vor allem im »ägyptischen Konzert« zeigt: Hier hat der Komponist Eindrücke aus Kairo und Algier verarbeitet. Angeblich lässt er sogar eine orientalische Melodie anklingen, die ein Nil-Schiffer bei einer Flussfahrt sang. Im bekannteren Klavierkonzert Nr. 2 zeigt sich der Komponist im »grübelnden« Beginn als Verehrer altmeisterlicher Künste eines Johann Sebastian Bach, von dem aus sich der Bogen jedoch schnell zu hochdramatischer und schillernder Brillanz spannt.

CD:   25.-
Vö:   7.9.2018

 

 

Brandenburgische Konzerte Nr.1-6

Bach J.S / Zefiro; Alfredo Bernardini


Für seine Einspielung der Brandenburgischen Konzerte hat Alfredo Bernardini nicht nur eine Reihe namhafter Solisten der Alte Musik-Szene um sich versammelt (darunter Dorothee Oberlinger, Lorenz Duftschmid, Marcello Gatti und Gaetano Nasillo), sondern auch eingehend zu den adäquaten Instrumenten und dem korrekten Stimmton recherchiert. Das Ergebnis ist – wie schon bei seiner Einspielung der Orchestersuiten – eine wahrhaft erlesene Aufnahme, die gekonnt wissenschaftliche Akribie und mitreißende Musizierlust miteinander verbindet.
(Text von JPC)

2 CDs:   45.-
Vö      :   11.9.2018

 

 

Colors

Max Mutzke


Max Mutzke ist zurück. Der deutsche Soulman stellt 2018 sein neues, mittlerweile siebtes Studioalbum, den Nachfolger von »Max«, vor. Hier ist »Colors«.

Der Name ist Programm, denn der Sänger zeigt darauf einmal mehr, wie bunt und vielseitig Musik sein kann.

Mutzke hat sich für »Colors« neben eigenen Stücken auch ein paar besondere Hip-Hop-Klassiker vorgenommen, um ihnen sein völlig neues persönliches Soulgewand anzuziehen.

Mit dabei sind Songs von Grandmaster Flash, Arrested Development, De La Soul, Warren G., Mary J. Blige, Luniz oder auch von deutschen Künstlern wie Seeed.

Von denen stammt auch der Song, der Max als Vorlage für die erste Singleauskopplung diente: »Augenbling«. Mit »Zugabe (Show meines Lebens)« gab es bereits Vorgeschmack Nummer zwei. Insgesamt warten zwölf Titel auf dem neuen Album.

CD:   25.-
LP :   29.-
Vö :28.9.2018

 

 

Baby's Party

Günter Baby Sommer & Till Brönner


Günter Baby Sommer, der »Doyen der teutonischen Schlagwerker«, als den ihn ein israelischer Journalist anlässlich eines Konzerts in Jerusalem bezeichnete, lädt zur Party. Vor 75 Jahren in Radebeul vor Dresdens Toren geboren, gibt der Blick auf diese Spanne gelebten Lebens mehr als hinreichend Grund und Anlass zu rauschendem Fest. Man stelle sich vor: Freunde und Kollegen, Weggefährten aus rund 60 Jahren auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt, im Laufe der Jahre verlorene und wieder gefundene, Schriftsteller, Maler und Bildhauer, Theaterleute aus vieler Herren Länder, weltumspannend, Familie, Verwandte und Nachbarn natürlich – sie alle kommen, den Gastgeber zu ehren und voll heimlicher Vorfreude auf die bei Babys berühmten Feten übliche Atzung. Ernüchternd nun die Ankündigung, dass diesmal nur einer eingeladen ist: der Trompeter Till Brönner. 
(Text von JPC)

CD:   29.-
Vö :   4.9.2018

 

 

Indigo

Kandace Springs


Ihr Debüt »Soul Eyes« machte Kandace Springs von Null auf Hundert zum Soul-Jazz-Newcomer #1 in den USA. Fragt man sie, weshalb sie ihrem zweiten Werk den Titel »Indigo« gegeben hat, antwortet sie geheimnisvoll: »Das Album ist für mich wie eine exotische Blume, einzig in seiner Art.« 

Mit der runden Mischung aus eigenen Songs und Klassikern, Black Music und Jazz, seelenvoller Stimme und erdigen Grooves scheint das nicht zu viel versprochen. Wie schon ihr früherer Mentor Prince erklärte, hat Kandace »eine Stimme, die Schnee zum Schmelzen bringen könnte«. 

Auf ihrem zweiten Album bei Blue Note stellt sie genau das mit unter die Haut gehenden Coverversionen des Stylistics-Hits »People Make The World Go Round« und Roberta Flacks »The First Time Ever I Saw Your Face« und Originals wie »Black Orchid« (für sie geschrieben von Jesse Harris) eindrucksvoll unter Beweis. 
(Text von JPC)

CD:   25.-
Vö :   7.9.2018

 

 

Combo 66

John Scofield


Jazzrocker John Scofield mit einem neuen Album im groovend-kompakten Combo-Sound wie seine Fans ihn lieben! 

Mit seinem Alter hält die Gitarrenlegende nicht hinter dem Berg und nennt seine neue Band ganz locker »Combo 66«. Zusammen mit Gerald Clayton (piano), Vicente Archer (bass) und Bill Stewart (drums) lässt er hier nichts anbrennen und serviert eine ebenso funkensprühende wie meisterhaft relaxte Mischung aus typischem Scofield-Jazzrock und coolen Retro-Elementen. 

»Wenn du keinen Spaß mit der Musik haben kannst, solltest du besser gleich nach Hause gehen«, sagt Scofield in Anspielung auf sein Arbeitscredo. »Ich meine es todernst mit dem Jazz, aber Tatsache ist auch, dass der Jazz nur funktioniert, wenn man entspannt ist und sich einen Dreck darum schert. Wenn man sich zu sehr anstrengt, klappt es nicht.«
(Text von JPC) 

CD:   25.-
Vö :   28.9.2018

 

 

Lean On Me

José James


Am 4. Juni feierte Soul-Legende Bill Withers seinen achtzigsten Geburtstag. Dafür regnete es in den Medien Gratulationen. José James hat aber viel mehr zu bieten als nur den Blumenstrauß auf seinem neuen Albumcover: zusammen mit dem Traum-Team Pino Palladino (bass), Kris Bowers (keys), Brad Allen Williams (guitar) und Nate Smith (drums) nahm er grandiose neue Versionen von Withers-Klassikern wie »Ain't No Sunshine«, »Use Me« und »Just The Two Of Us« auf. Produziert vom Blue-Note-Chef Don Was, der sich bekanntlich mit ausdrucksstarken Sängern gut auskennt (Joe Cocker, Bob Dylan, Al Green u.v.a.) 

»Bill schrieb Songs, die man sein ganzes Leben lang liebt«, sagt José James, »Ich wollte keine Hip-Hop-Beats darunterlegen oder sie mit zehnminütigen Be-Bop-Soli dekonstruieren. Es gab für mich nur einen richtigen Weg: mit einer Killerband ins Studio gehen, das Band laufen lassen, die Stimmung des Moments einfangen.« Ein Glücksfall, dass er es genau so und nicht anders gemacht hat. Wenn man eine Legende covert, sollte man das mit Liebe und Überzeugung tun. Das ist ihm hervorragend gelungen. 
(Text von JPC)

CD:   25.-
LP:    39.-
Vö:    28.9.2018

 

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