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The Gounod Edition

Charles Gounod


Opern, Sinfonien und Weltuntergang: Die vielen Facetten des Charles Gounod zum 200. Geburtstag 

Für die einen ist Charles Gounod einer der größten Opernmeister, für die anderen der Schöpfer des Ave Maria. Mit dem 200. Geburtstag des großen Franzosen am 17. Juni steht nun ein wunderbarer Anlass bevor, die ganze Vielfalt dieses Meisters zu erleben, der zu Lebzeiten zu den berühmtesten Komponisten seines Heimatlandes Frankreich gehörte. 

The Gounod Edition vereint neben den berühmten Opern viele Entdeckungen – Lieder, Kirchenmusik, die Cäcilienmesse und das kaum bekannte Endzeit-Oratorium Mors et Vita. Das Ave Maria weist schon darauf hin: Gounod wollte in seinen Anfängen Priester werden. Als Gewinner des Prix de Rome erlebte er die »Ewige Stadt« in religiöser Ekstase. Besuche in den eher weltlich geprägten Städten Wien und Leipzig ließen die geistlichen Pläne bröckeln. In Paris feierte er mit den Opern Faust und Romeo et Juliette Triumphe. 

Doch auch die strenge Instrumentalmusik war weiter sein Metier: Unter anderem komponierte er zwei Sinfonien und eine Petite symphonie für Bläsernonett. Mit seiner monumentalen Cäcilienmesse schuf er ein musikalisches Denkmal für die Heilige der Musik. Die in der Edition versammelten Aufnahmen besitzen Referenzqualität – so u. a. Faust unter der Leitung von Georges Pretre und Placido Domingo in der Titelpartie. Entdeckenswert ist auch die zu Gounods Zeit höchst erfolgreiche Oper Mireille (mit Mirella Freni)

15 CD:   59.-
Vö      :   8.6.2018

 

 

Romantic Piano Concerto Vol.76

Rheinberger; Scholz; Simon Callaghan; BBC Scottish Symphony Orchestra; Ben Gernon


Während Rheinberger das Musikleben Münchens zu dieser Zeit prägte, wirkte der Komponist Bernhard Scholz in Breslau als Leiter des dortigen Musikvereins. Unter seiner Ägide avancierte die niederschlesische Hauptstadt zu einem führenden Musikzentrum Mittel- und Osteuropas. Dennoch wurden Scholz Kompositionen im Laufe der Zeit zusehends vergessen. Neben Rheinbergers Klavierkonzert in As-Dur ist in der 76. Folge des »romantischen Klavierkonzerts« Scholz’ Konzert in B-Dur und sein Capriccio für Klavier und Orchester mit Simon Callaghan und dem BBC Scottish Symphony Orchestra unter Ben Gernon neu zu entdecken.

CD:   27.-
Vö : 1.6.2018

 

 

Leonard Bernstein - The Pianist

Leonard Bernstein


Zum 100. Geburtstag des weltweit bekannten und einflussreichen Musikers des 20. Jahrhunderts Leonard Bernstein stellt diese limitierte Box die bedeutendsten Aufnahmen zusammen, in denen er als Pianist tätig war. Die hochwertige Kollektion umfasst die kompletten Aufnahmen aus den Katalogen von RCA Victor und Columbia Masterworks als neue Remaster. Hierunter fällt großes Konzertrepertoire wie Mozarts Klavierkonzerte und Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 und Gershwins »Rhapsody in Blue«, aber auch reine Pianoproduktionen (die Pianosonate von Aaron Copland), Piano als Begleitung einer Liedstimme und kammermusikalische Produktionen mit seinem befreundeten Julliard Quartet. 

Die Kollektion ist ein Tribut an einen Musiker, der von Arthur Rubinstein als »der beste Pianist unter den Dirigenten, den besten Dirigenten unter den Komponisten und den besten Komponisten unter den Pianisten« beschrieben wurde. 

11 CD:     79.-
Vö      :     7.6.2018


 

 

Orfeo ed Euridice (Neapel-Fassung 1774) (Deluxe-Ausgabe)

Philippe Jaroussky, Amanda Forsythe, Emöke Barath, I Barocchisti, Coro della Radiotelevisione Svizzera, Diego Fasolis


Glucks Meisterwerk in der Neapel – Fassung von 1774 Seit Jahren erkundet der Star – C ountertenor Philipp e Jaroussky höchst erfolgreich Werke, mit denen die großen Komponisten vom Barock bis zur Klassik den mythischen Sänger Orpheus auf die Bühne brachten. So riesig das Repertoire für einen Countertenor ist – als Orpheus befindet er sich im Zentrum seiner Kunst. Der antike Sänger, der allein mit seiner Musik wilde Tiere besänftigte und Steine zum Weinen b rachte, gilt als Symbol für die Macht der Musik. Die neben Monteverdis Werk berühmteste Orpheus – Oper von Christoph Willibald Gluck hatte 1762 in Wien Premiere. Philipp e Jaroussky interpretiert den Musikhelden der griechischen Sage in der Fassung, wie sie 1774 in Neapel über die Bühne ging. Nun erscheint ihre Aufnahme in Weltersteinspielung. Ach, ich habe sie verloren... Mit der berühmten Arie fing Gluck den Schmerz des Helden über seine verstorbene Geliebte Eurydike ein. Mit Erlaubnis der Götter wandert Orpheus in die Unterwelt, um sie zurückzuholen. Glucks Orfeo zeigt den Sänger verstrickt in Emotionen eines tief verletzten Helden. Sein neuer Opernstil, von allem überladenen Pomp des Barock befreit, machte Gluck zum europäischen Opernstar, an den Mozart eine Generation später anknüpfen sollte. Wo auch immer Glucks Werke gespielt wurden, passte der Komponist den Gegebenheiten der Aufführungsorte und den besonderen Fähigkeiten der Mitwirkenden an – der Grund für die verschiedensten Fassungen wie die von Neapel, die den berühmten Mythos immer ein wenig anders beleuchten. Die Einspielung mit Jaroussky, Amanda Forsythe und Emőke Baráth und den Barocchisti unter Diego Fasolis schlägt ein neues Kapitel in der Interpretationsgeschichte dieses Klassikers auf.

CD:   25.-
Vö :   18.5.2018

 

 

Scottish Fantasy

Joshua Bell; Bruch; Academy of St. Martin in the Fields


Joshua Bell gehört zu den charismatischsten Geigern unserer Zeit. Der stets jugendlich wirkende Amerikaner leitet, neben seiner weltweiten Solokarriere, auch das renommierte Londoner Kammerorchester Academy of St Martin in the Fields. Kaum zu glauben, dass Bell ein so beliebtes, weil glänzend virtuoses Konzertstück wie die Schottische Fantasie von Max Bruch im Laufe seiner mittlerweile über dreißigjährigen Karriere jetzt erstmals eingespielt hat. Sie steht auf seinem neuen Album im Mittelpunkt, neben dem ebenfalls überaus populären Ersten Violinkonzert des Romantikers Bruch. Frische, expressive Kraft trifft hier auf stilvolle Eleganz.(Text JPC)

CD:   27.-
Vö :   22.6.2018

 

 

The Golden Age

Ray Chen; Julien Quentin; London Philharmonic Orchestra; Robert Trevino


The Golden Ageist Ray Chens erste Aufnahme bei Decca Classics, seit er letztes Jahr bei dem Label unter Vetrg genommen wurde. Als Musikerphänomenalen Talents (Washington Post) hat Ray Chen eine Auswahl von Werken für sein neues Album gewählt, die dasgoldene Zeitalter der Geige feiern - nicht nur im Repertoire, sondern auch im Performance-Stil und Genialität. Das Herzstück ist Max Bruchs Violinkonzert, das im August letzten Jahres mit dem London Philharmonic Orchestra und dem Dirigenten Robert Trevino aufgeführt wurde.

CD:   25.-
Vö :   8.6.2018

 

 

Sinfonien 1 - 4 / Orchesterwerke

Brahms; Tapiola Sinfonietta; Mario Venzago


Eine Neuaufnahme sämtlicher Sinfonien und Serenaden von Johannes Brahms mit der Tapiola Sinfonietta unter der Leitung von Mario Venzago. Dem Dirigenten ging es bei dieser Einspielung vor allem darum auszuprobieren, wie diese Musik klingen würde, wenn sie mit einem kleinen Orchester aufgeführt würde – in der Größe etwa, wie es Brahms am berühmten Hoftheater in Meiningen zur Verfügung stand. Eine undogmatisch gehandhabte historische Aufführungspraxis mit sparsamem Streichervibrato und Schwerpunkt auf dem Holzbläsersatz sollte als ästhetische Grundlage genügen. Herausgekommen ist eine faszinierend neue Sichtweise dieser bekannten Werke, die sich bewusst abhebt von den groß besetzten, »schweren« Interpretationen der 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts.

3 CD:   29.-
Vö   :    22.6.2018

 

 

Nice 'n' Easy

Thomas Quasthoff


Der mehrfache Grammy-Preisträger und Bass-Bariton Thomas Quasthoff veröffentlicht sechs Jahre nach seinem Rückzug als Liedsänger von den Bühnen und acht Jahre nach seinem letzten Solo-Album ein neues Album. »Nice ’n’ Easy« ist Quasthoffs erstes Album mit Bigband. Er erfüllt sich damit einen lang gehegten Traum, große Klassiker mit der NDR Bigband und seinen langjährigen musikalischen Freunden Dieter Ilg, Frank Chastenier und Wolfgang Haffner einzuspielen. Als Gast mit dabei ist Startrompeter Till Brönner. Die musikalische Leitung hat Jörg Achim Keller, der auch alle Songs wie z. B. »Body And Soul«, »Cry Me a River«, »Stardust« oder »Imagine« für Quasthoffs einzigartige Stimme arrangiert hat. So erklingen diese großen Klassiker in einer unerreicht entspannten Tiefe. Dazu sagt Thomas Quasthoff: »Ich glaube, dass einige Stücke dabei sind, bei denen die Zuhörer aufhorchen werden und sagen: In dieser Lage haben wir das noch nie gehört! Und in dieser tiefen Lage, klingt es natürlich auch extrem relaxt. Frank (Chastenier) hat einige Stücke gefunden, die meiner Stimme einfach sehr gut liegen«, erklärt Thomas Quasthoff.

CD:   25.-
LP :   30.-
Vö :   18.5.2018

 

 

The Blues Is Alive And Well

Buddy Guy


2018 will er es trotzdem noch einmal wissen. Mit seinem neuen Album »The Blues Is Alive And Well« zeigt er, wie lebendig sein Genre ist.

Unterstützt wird Guy dabei von ein paar nicht weniger großen und talentierten Musikern: Keine Geringeren als die Rolling Stones Mick Jagger und Keith Richards sowie Jeff Beck sind auf der Platte mit von der Partie. Komplettiert wird die Gästeliste mit dem jungen britischen Singer-Songwriter James Bay.

Insgesamt warten 14 neue Songs auf »The Blues Is Alive And Well«.
(Text JPC)

CD  :   25.-
2LP:    35.-
Vö  :    15.6.2018

 

 

Ascenseur Pour L'Echafaud (remastered)

Miles Davis


»Ascenseur pour l'echafaud«, in Deutschland berühmt als »Fahrstuhl zum Schafott«, ist ein legendärer Kriminalfilm, der auch nach 60 Jahren noch zu fesseln vermag. Louis Malles Meisterwerk von 1958, mit schauspielerischen Glanzleistungen von Jeanne Moreau und Maurice Ronet, gehört zu den absoluten Klassikern des Genres. 

Genauso zeitlos ist auch die Filmmusik von Miles Davis, die mit melancholischem Cool Jazz Spannung und Stimmung schafft. Der Klassiker erscheint jetzt zum 60. Jubiläum in einer neu remasterten Fassung als Dreifach-10-inch-LP sowie Deluxe-Doppel-CD. Selbstverständlich sind sämtliche Takes und Outtakes der berühmten Session enthalten, ein Track ist bislang komplett unveröffentlicht!

2 CD            : 32.-
3 Singles 10: 55.-

Vö: 6.6.2018

 

 

Still Dreaming

Joshua Redman, Ron Miles, Scott Cooley & Brian Blade


Nostalgie ist nicht unbedingt das, was der Jazz braucht. Wenn sich der Blick in die Vergangenheit allerdings mit dem Bedürfnis verknüpft, ihr durch Persönlichkeit Gegenwart abzutrotzen, ist das etwas anderes. Dann wird aus der Erinnerung ein Projekt wie »Still Dreaming«, das Vater und Sohn, Vorbild und Wirkung, Idee und Perspektive verbindet. 
Denn für das Album stand ein Quartett Pate, das 1977 mit dem Album »Old And New Dreams« den Aufbruchsgeist der frühen Sechziger mit dem Formbedürfnis der Siebziger verband. Der Tenorsaxofonist Dewey Redman hatte sich damals mit dem Trompeter Don Cherry, dem Bassisten Charlie Haden und dem Schlagzeuger Ed Blackwell zusammengetan und im Geiste Ornette Colemans mit dem Konzept konstruktiver musikalischer Freiheit experimentiert. Es waren kompakte, präsente Aufnahmen, berstend vor Energie, die mit einer Prise Humor den Blick von der überhitzen Offenheit der Free Ära auf deren durchaus wieder motivisch arbeitendes Erbe richteten. 

Joshua Redman war schon als junger Saxofonist von dem Album seines Vaters beeindruckt. Der Zeitung Boston Globe erzählte er enthusiastisch: »Die Musiker waren in der Lage, gleichzeitig sehr frei, abstrakt und kantig zu spielen. Auf der anderen Seite hörte man aber auch eine Folk-Qualität, ganz gleich, ob es sich nun um Beziehungen zum Blues, zu afrikanischer Musik oder sehr kraftvollen, einfachen Melodien handelte. Ihre Musik hatte Verwundbarkeit und ergreifende Poesie. Diese Balance war etwas sehr Spezielles. Es ist jetzt nicht unsere Aufgabe, in die Vergangenheit zurückzugehen und ein wenig vom Goldenen Zeitalter zu erhaschen. Ich hoffe vielmehr, dass diese Band eine Menge eigene Zukunft vor sich hat.« 

Damit das Verhältnis von damals, heute und morgen auch tatsächlich eine Chance bekommt, wählte Joshua Redman seine Mitstreiter sehr bewusst aus. »Ich hatte eine klare Vorstellung davon, dass diese Band aus Ron Miles, Scott Colley, Brian Blade und mir bestehen müsste. Jeder von uns hat eine besondere Beziehung zu dem jeweils korrespondierenden Musiker auf ›Old And New Dreams‹. Blade ist wie Blackwell aus Louisiana, Colley war ein Student von Charlie Haden und Miles war lange von Don Cherrys Spielweise beeinflusst.«

CD:   27.-
LP :   35.-
Vö :   25.5.2018

 

 

Suite Of Poems

Ketil Bjørnstad & Anneli Drecker


Der norwegisch-dänische Autor Lars Saabye Christensen ist einer der angesehensten und produktivsten zeitgenössischen Schriftsteller Skandinaviens. Von seinen Reisen rund um den Globus schickt er seit Jahren »Hotelgedichte« an seinen Freund Ketil Bjørnstad und lädt ihn ein, aus ihnen Musik zu machen. Diese literarischen Postkarten loten eine Reihe von Stimmungen aus. Bjørnstad sagt: »Ich fühle mich sehr verbunden mit der einsamen, existentiellen Perspektive dieser Gedichte, die in verschiedenen Hotelzimmern entstanden sind.« 

Für diese Aufnahme arbeitete Ketil Bjørnstad eng mit der Sängerin und Schauspielerin Anneli Drecker zusammen, der ehemaligen Leadsängerin der Popgruppe Bel Canto. Vertonungen von Gedichten und anderen literarischen Texten bilden eine besondere Kategorie in der Diskographie des norwegischen Pianisten und Komponisten Bjørnstad. A Suite of Poems ist ein Liederzyklus, der sich neben Projekte wie A Passion for John Donne, Sunrise und The Light einreiht.

CD:   25.-
Vö :  18.5.2018

 

 

Seymour Reads the Constitution!

Brad Mehldau Trio


Knapp zwei Jahre nach »Blues and Ballads«, dem letzten Album der drei Musiker, über das der englische Guardian jubelte: »Mehldau ist ein Genie in seiner Aneignung vorhersehbaren Materials, das er an unvorhersehbare Orte führt«, kehrt das Trio zurück. Mit »Seymour Reads the Constitution!«. 

Schon das Album-Cover ist ein definitiver Hingucker: Ein Einkaufswagen, der Assoziationen an Duane Hansons Skulptur »Supermarket Lady« weckt, steckt voller Bücher, deren Inhalte sich wie Anleitungen zur differenzierten Betrachtung der amerikanischen Verfassung ausnehmen. Oder zu deren Missbrauch. »Arten des Bankrotts«, juristische Wörterbücher, Anleitungen zur Verteidigung betrunkener Autofahrer, Juristen-Tagebücher – zum Fürchten bizarr, weil alles in der gleichen Wertigkeit aufeinandergehäuft ist wie Cornflakes und Ketchup. 

Die charakteristische Balance zwischen feinjustierter solistischer Wechselwirkung und freien Erkundungen melodischer und metrischer Themen, hat das Brad Mehldau Trio für »Seymour Reads the Constitution!« perfektioniert. Drei Mehldau-Kompositionen reihen sich an Interpretationen von Popsongs, die aus den Federn von Paul McCartney und Brian Wilson stammen. Jazz-Tunes von Elmo Hope und Sam Rivers, stehen einem Stück von Frederick Loewe aus dem American Songbook gegenüber.

CD:   27.-
LP :   35.-
Vö :   18.5.2018

 

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